Freizone im Kern erhalten - Neuzuschnitt zur Verbesserung des Verkehrsflusses prüfen
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Hamburg, 19. März 2007 "Die Freizone im Hamburger Hafen muss im Kern erhalten bleiben." Das forderte Volker Tschirch, Vorstandssprecher des AGA Unternehmensverbandes heute in Hamburg als Reaktion auf den Vorstoß des Oberfinanzpräsidenten Horst Kallenbach, der sich am Wochenende für die Abschaffung der Freizone ausgesprochen hat.
Die Freizone habe auch heute noch ihre Berechtigung, so Tschirch. Zahlreiche mittelständische Außenhandelsunternehmen, insbesondere Transithändler, und Hafenumschlagsbetriebe könnten auf die Vorteile der Freizone nicht verzichten. So könne Zollgut in der Freizone unbegrenzt gelagert und ohne Zollformalitäten besichtigt, bearbeitet und umgeladen werden. Lebensmittel und Pharmazeutika aus Drittländern, die nicht für die Europäische Union bestimmt seien, würden in der Freizone zwischengelagert. Auch würden Lieferungen in die Freizone nicht der Mehrwertsteuer unterliegen. Ohne Freizone müssten die Unternehmen für diese Waren Zolllager einrichten, genehmigen lassen und mit Bürgschaften unterlegen. "Das erhöht den Bürokratieaufwand und ist mit beträchtlichen Kosten verbunden," so Tschirch. "Viele Betriebe könnten das nicht schultern und müssten aufgeben. Dadurch würden wir mehrere Hundert Arbeitsplätze verlieren."
Für die Außenwirtschaft in Hamburg sei die Freizone ein Standortvorteil und ein wichtiges Marketing-Argument. "In anderen Ländern werden Freihandelszonen eingerichtet, da sollten wir sie in Hamburg nicht abschaffen," so Tschirch.
Das AGA-Präsidium habe sich Ende letzten Jahres für den Erhalt der Freizone ausgesprochen, so der Verbandschef. Möglichkeiten eines Neuzuschnitts der Freizone zur Verbesserung des Verkehrsflusses und der Zollabfertigung sollten geprüft werden. "Ferner haben wir Senat und Handelskammer aufgefordert, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass Änderungen im Zollrecht die Vorteile der Hamburger Freizone nicht weiter einschränken," erklärte Tschirch.
Der AGA vertritt die Interessen von mehr als 3.000 überwiegend mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Großhandel, Außenhandel und dem unternehmensnahen Dienstleistungssektor. Dazu zählen insbesondere auch zahlreiche Hafendienstleister.
Kontakt:
AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V.
Dr. Holger Eisold
Tel. (040) 30 80 11 51
Mobil: 0160 712 77 38
E-Mail: holger.eisold@aga.de
Für die Außenwirtschaft in Hamburg sei die Freizone ein Standortvorteil und ein wichtiges Marketing-Argument. "In anderen Ländern werden Freihandelszonen eingerichtet, da sollten wir sie in Hamburg nicht abschaffen," so Tschirch.
Das AGA-Präsidium habe sich Ende letzten Jahres für den Erhalt der Freizone ausgesprochen, so der Verbandschef. Möglichkeiten eines Neuzuschnitts der Freizone zur Verbesserung des Verkehrsflusses und der Zollabfertigung sollten geprüft werden. "Ferner haben wir Senat und Handelskammer aufgefordert, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass Änderungen im Zollrecht die Vorteile der Hamburger Freizone nicht weiter einschränken," erklärte Tschirch.
Der AGA vertritt die Interessen von mehr als 3.000 überwiegend mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Großhandel, Außenhandel und dem unternehmensnahen Dienstleistungssektor. Dazu zählen insbesondere auch zahlreiche Hafendienstleister.
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