AGA fordert echte Wahlfreiheit für die Berufsschule in der Metropolregion Hamburg
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Länderübergreifende Kooperation in der Dualen Ausbildung erforderlich
Hamburg, 18. September 2007. "Bei der Wahl der Berufsschule dürfen Ländergrenzen in der Metropolregion Hamburg künftig keine zentrale Rolle mehr spielen. Wer im Hamburger Umland ausgebildet wird, sollte eine Berufsschule in Hamburg besuchen können und umgekehrt." Das forderte AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas anlässlich der Vergabe des AGA-Ausbildungspreises, der heute zum zehnten Mal in Hamburg verliehen wurde.
Hamburg, 18. September 2007. "Bei der Wahl der Berufsschule dürfen Ländergrenzen in der Metropolregion Hamburg künftig keine zentrale Rolle mehr spielen. Wer im Hamburger Umland ausgebildet wird, sollte eine Berufsschule in Hamburg besuchen können und umgekehrt." Das forderte AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas anlässlich der Vergabe des AGA-Ausbildungspreises, der heute zum zehnten Mal in Hamburg verliehen wurde.
Als Beispiel nannte Bruhn-Braas die Ausbildung von Außenhandelskaufleuten im Hamburger Umland. Firmen, die in Norderstedt, Pinneberg, Ahrensburg oder in den Landkreisen Stade und Harburg ihren Sitz haben und Außenhandelskaufleute ausbilden, würden ihre Azubis gern zur Berufsschule "Am Lämmermarkt" schicken, die sich auf den Außenhandel spezialisiert hat. "Doch das geht offiziell gar nicht. Denn Bildung ist Ländersache und das Land Hamburg endet halt am Ortsschild," so die AGA-Präsidentin.
Lediglich in Einzelfällen genehmige die Bildungsbehörde im Umland ansässigen Ausbilderfirmen, dass sie ihre Auszubildenden nach Hamburg schicken. Das Verfahren sei jedoch langwierig und sehr bürokratisch. Die Unternehmen müssten ausführlich begründen, weshalb es am Firmenstandort kein adäquates schulisches Angebot gibt, zum Beispiel kein Sprachenangebot, das dem Bedarf des Unternehmens entspreche. Erst wenn die Berufsschule vor Ort und die Landesbehörden "grünes Licht" geben würden, käme es zum länderübergreifenden Schulbesuch.
"Schulpolitische Vorgaben darf das Zusammenwachsen der Metropolregion Hamburg nicht behindern. Die Duale Ausbildung muss länderübergreifend funktionieren," so Bruhn-Braas. Die AGA-Präsidentin forderte den Senat auf, mit den Landesregierungen in Kiel und Hannover und mit den Landräten der an Hamburg angrenzenden Kreise die grundsätzliche Wahlfreiheit der Berufsschule zu vereinbaren. "Letztlich geht es ums Geld. Das Kirchturmdenken muss überwunden werden", sagte Bruhn-Braas.
Der AGA-Ausbildungspreis wird jährlich in Bremen, Kiel, Hamburg und in Rostock vergeben. Die Preise sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden die besten Absolventen aus den Bereichen Groß- und Außenhandel sowie aus dem unternehmensbezogenen Dienstleistungssektor.
Die Hamburger Preisträger sind:
· Luise Zacharias, ausgebildet zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Großhandel, bei der Firma VELUX Deutschland GmbH
· Benjamin Thode, ausgebildet zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel, bei der Firma HMS Hanseatic Marine Services
· Svenja Feyer, ausgebildet zur Werbekauffrau bei der Firma Draftfcb Deutschland GmbH
Ziel des AGA-Ausbildungspreises ist es, für die qualitativ hochwertige Berufsausbildung im Groß- und Außenhandel sowie im unternehmensbezogenen Dienstleistungssektor zu werben. Ferner soll der persönliche Einsatz der Auszubildenden belohnt und das Engagement der mittelständischen Unternehmen für die Ausbildung öffentlich gewürdigt werden.
Der AGA vertritt die Interessen von mehr als 3.000 überwiegend mittelständischen Unternehmen in Norddeutschland mit über 150.000 Beschäftigten aus den Bereichen Großhandel, Außenhandel und aus dem unternehmensnahen Dienstleistungssektor.
Kontakt:
AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V.
Dr. Holger Eisold
Tel. (040) 30 80 1 - 1 51
Mobil: 0160 712 77 38
Lediglich in Einzelfällen genehmige die Bildungsbehörde im Umland ansässigen Ausbilderfirmen, dass sie ihre Auszubildenden nach Hamburg schicken. Das Verfahren sei jedoch langwierig und sehr bürokratisch. Die Unternehmen müssten ausführlich begründen, weshalb es am Firmenstandort kein adäquates schulisches Angebot gibt, zum Beispiel kein Sprachenangebot, das dem Bedarf des Unternehmens entspreche. Erst wenn die Berufsschule vor Ort und die Landesbehörden "grünes Licht" geben würden, käme es zum länderübergreifenden Schulbesuch.
"Schulpolitische Vorgaben darf das Zusammenwachsen der Metropolregion Hamburg nicht behindern. Die Duale Ausbildung muss länderübergreifend funktionieren," so Bruhn-Braas. Die AGA-Präsidentin forderte den Senat auf, mit den Landesregierungen in Kiel und Hannover und mit den Landräten der an Hamburg angrenzenden Kreise die grundsätzliche Wahlfreiheit der Berufsschule zu vereinbaren. "Letztlich geht es ums Geld. Das Kirchturmdenken muss überwunden werden", sagte Bruhn-Braas.
Der AGA-Ausbildungspreis wird jährlich in Bremen, Kiel, Hamburg und in Rostock vergeben. Die Preise sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden die besten Absolventen aus den Bereichen Groß- und Außenhandel sowie aus dem unternehmensbezogenen Dienstleistungssektor.
Die Hamburger Preisträger sind:
· Luise Zacharias, ausgebildet zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Großhandel, bei der Firma VELUX Deutschland GmbH
· Benjamin Thode, ausgebildet zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel, bei der Firma HMS Hanseatic Marine Services
· Svenja Feyer, ausgebildet zur Werbekauffrau bei der Firma Draftfcb Deutschland GmbH
Ziel des AGA-Ausbildungspreises ist es, für die qualitativ hochwertige Berufsausbildung im Groß- und Außenhandel sowie im unternehmensbezogenen Dienstleistungssektor zu werben. Ferner soll der persönliche Einsatz der Auszubildenden belohnt und das Engagement der mittelständischen Unternehmen für die Ausbildung öffentlich gewürdigt werden.
Der AGA vertritt die Interessen von mehr als 3.000 überwiegend mittelständischen Unternehmen in Norddeutschland mit über 150.000 Beschäftigten aus den Bereichen Großhandel, Außenhandel und aus dem unternehmensnahen Dienstleistungssektor.
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AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V.
Dr. Holger Eisold
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Mobil: 0160 712 77 38