Reform-Chaos im Bildungssystem beenden
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Mehr Qualität im Unterricht wichtiger als neue Gebäude
Hamburg, 18. November 2009. „Anstatt das knappe Geld in Gebäude zu stecken, müssen wir in die Qualität des Unterrichtes investieren. Dazu brauchen wir kleinere Klassen, zeitgemäße pädagogische Konzepte und hochmotivierte Lehrer." Das erklärte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse zum überwältigenden Ergebnis des Volksbegehrens gegen die geplante Schulreform in Hamburg.
Hamburg, 18. November 2009. „Anstatt das knappe Geld in Gebäude zu stecken, müssen wir in die Qualität des Unterrichtes investieren. Dazu brauchen wir kleinere Klassen, zeitgemäße pädagogische Konzepte und hochmotivierte Lehrer." Das erklärte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse zum überwältigenden Ergebnis des Volksbegehrens gegen die geplante Schulreform in Hamburg.
Die überstürzte Einführung der Primarschule sei ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Sie binde Ressourcen an der falschen Stelle. Statt Strukturen erneut zu verändern, sollten zunächst die in den letzten Jahren auf den Weg gebrachten Reformen ihre Wirkung entfalten können. Anderenfalls drohe den Hamburger Schulen der Reforminfarkt, so der AGA-Präsident. Rund 180.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen hätten mit ihrer Unterschrift ihre Sorge zum Ausdruck gebracht, dass sich mit dem Umbau des Schulsystems das Bildungsniveau in Hamburg verschlechtern wird. „Das sind mehr als doppelt so viele Unterschriften wie die GAL bei der letzten Bürgerschaftswahl an Stimmen hatte.", so Kruse. Die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs wollen keine Einheitsschule, dies sei durch das Scheitern des Volksbegehrens „Eine Schule für alle" im März 2008 mit nur 51.509 Unterschriften mehr als deutlich zum Ausdruck gekommen.
Der AGA Unternehmensverband sieht erheblichen Handlungsbedarf im Hamburger Schulsystem. Er kritisiert allerdings den jetzt eingeschlagenen Weg. Gemeinsam mit den Verbänden der Chemie, des Hotel- und Gaststättengewerbes und der Handelsvermittler hatten die mittelständischen Unternehmen im Februar ihre Positionen festgelegt und in einem persönlichen Gespräch mit Senatorin Christa Goetsch diskutiert. Gefordert wurden die Erhaltung der weiterführenden Schulen ab Klasse 5, die Wahlfreiheit der Eltern sowie die individuelle Förderung von schwachen und starken Schülern. Besonders sei darüber hinaus eine frühe Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund erforderlich. Auch diese Initiative führte nicht zu Änderungen der Reform. „Wir haben im Mitgliederkreis für eine Unterstützung der Unterschriftenaktion geworben. Nur über das Volksbegehren kann das Reform-Chaos gestoppt werden. Die Schulpolitik darf diese Stadt nicht länger spalten." forderte der AGA-Präsident.
Die Resolution zur geplanten Schulstrukturreform in Hamburg der Verbände vom Februar 2009 ist als PDF angefügt.
Kontakt: Dr. Holger Eisold
- Pressesprecher -
AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V.
Kurze Mühren 2, 20095 Hamburg
Tel: (040) 30 801 - 151
E-Mail: holger.eisold@aga.de
Der AGA Unternehmensverband sieht erheblichen Handlungsbedarf im Hamburger Schulsystem. Er kritisiert allerdings den jetzt eingeschlagenen Weg. Gemeinsam mit den Verbänden der Chemie, des Hotel- und Gaststättengewerbes und der Handelsvermittler hatten die mittelständischen Unternehmen im Februar ihre Positionen festgelegt und in einem persönlichen Gespräch mit Senatorin Christa Goetsch diskutiert. Gefordert wurden die Erhaltung der weiterführenden Schulen ab Klasse 5, die Wahlfreiheit der Eltern sowie die individuelle Förderung von schwachen und starken Schülern. Besonders sei darüber hinaus eine frühe Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund erforderlich. Auch diese Initiative führte nicht zu Änderungen der Reform. „Wir haben im Mitgliederkreis für eine Unterstützung der Unterschriftenaktion geworben. Nur über das Volksbegehren kann das Reform-Chaos gestoppt werden. Die Schulpolitik darf diese Stadt nicht länger spalten." forderte der AGA-Präsident.
Die Resolution zur geplanten Schulstrukturreform in Hamburg der Verbände vom Februar 2009 ist als PDF angefügt.
Kontakt: Dr. Holger Eisold
- Pressesprecher -
AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V.
Kurze Mühren 2, 20095 Hamburg
Tel: (040) 30 801 - 151
E-Mail: holger.eisold@aga.de