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21. EuropaAbend mit Prof. Dr. Roman Herzog

Der ehemalige Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog war Festredner des 21. EuropaAbends des AGA Unternehmensverbandes am Mittwoch im Hotel Grand Elysée. Er sprach vor 270 Gästen aus Wirtschaft, Politik und dem Konsularischen Korps zum Thema „Zu viel EU - zu wenig Europa. Weniger Regulierung - mehr Akzeptanz."

„Wir brauchen und wollen ein stabiles Europa mit kräftigem Euro", sagte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse in seiner Begrüßung. Die Krise sei eine Finanzkrise, aber keine Eurokrise. Von einer „katastrophalen Euro-Talfahrt" zu sprechen, sei eine mediale Übertreibung. „Für mich als Überseekaufmann handelt es sich eher um eine Normalisierung auf einen langfristigen Durchschnittswert", so Kruse weiter. Von dieser Entwicklung profitierten zur Zeit tendenziell die Exporteure, während die Importeure eher Herausforderungen lösen müssten.
  Brillant analysierte Prof. Dr. Roman Herzog den gegenwärtigen Zustand der Europäischen Union und das Krisenmanagement der europäischen Regierungen.

Brillant analysierte Prof. Dr. Roman Herzog den gegenwärtigen Zustand der Europäischen Union und das Krisenmanagement der europäischen Regierungen.

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20. EuropaAbend mit Dr. Wolfgang Schäuble

Der EuropaAbend des AGA fand in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Festredner war Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble.

Kein anderer aktiver deutscher Politiker wäre als Festredner für den 20. EuropaAbend passender gewesen als Dr. Wolfgang Schäuble. Denn als ehemaliger Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes zählt er zu den maßgeblichen „Architekten" der Deutschen Einheit. 300 Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, der Wissenschaft, Kammern und Verbänden, dem Konsularischen Korps und den Medien waren ins Hotel Atlantic gekommen, um zu hören, welche Bilanz der prägnante Analytiker und weitsichtige Spitzenpolitiker 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ziehen würde.  

Wir erlebten einen brillanten Rhetoriker, der es verstand, in freier Rede mit leisen Tönen, überzeugenden Argumenten und wohldosiertem Humor die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Sein flammendes Plädoyer für die Fortentwicklung eines freien und geeinten Europas, ist auf uneingeschränkte Zustimmung gestoßen. Ohne die Europäische Union wäre die Deutsche Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit nicht möglich gewesen, das habe die Geschichte gezeigt, erläuterte Schäuble. Die Stärkung Europas sei die alternativlose Antwort auf die globalen Herausforderungen. Dafür brauche Europa aber die Unterstützung seiner Bürger. Um diese zu bekommen, müssten europäische Entscheidungen demokratisch legitimiert und nachvollziehbar sein. Europa werde künftig nur handlungsfähig sein, wenn für Entscheidungen das Mehrheitsprinzip gelte.

Dank Unterstützung der HypoVereinsbank wurde der EuropaAbend durch das Hamburg Jazz Trio und der talentierten Jazzsängerin Ulita Knaus musikalisch abgerundet. Auch diese Musiker zählen zu den jungen Nachwuchskünstlern, die im Rahmen der Kulturförderung der HypoVereinsbank auf ihrem Weg in die künstlerische Professionalität begleitet werden.
    Dr. Hans Fabian Kruse, AGA-Präsident, Bundesinnenminister  Dr. Wolfgang Schäuble, Volker Tschirch,  AGA-Vorstandssprecher

Dr. Hans Fabian Kruse, AGA-Präsident, Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, Volker Tschirch,  AGA-Vorstandssprecher

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2008: Dr. Wolfgang Schüssel, Bundeszkanzler a.D. Österreichs

"Europäische Visionen und Brüsseler Realitäten" war das Thema einer großen europapolitischen Rede, die Dr. Wolfgang Schüssel, Bundeskanzler a.D. der Republik Österreich und heutige ÖVP-Fraktionschef, auf dem 19. EuropaAbend des AGA am 29. Mai in Hamburg gehalten hat. In freier Rede erläuterte der Vollblutpolitiker mit Herz und Verstand den rund 250 anwesenden Gästen seine Vorstellungen von der weiteren Entwicklung der Europäischen Union.

Vor allem Deutschland und Österreich seien die Gewinner der Globalisierung. Doch das sei vielen Bürgern zu wenig klar. Mit einem 100-Euro-Schein in der Hand machte er seinen Zuhörern bewusst, dass 60 Euro davon im internationalen Wettbewerb erwirtschaftet werden, der überwiegende Teil davon würde in Europa verdient. Schüssel forderte dazu auf, Europa mit aller Kraft voran zu bringen. "Wir müssen mehr unternehmen, weniger unterlassen," sagte er. Es gebe zu viele Lobbys, die wichtige Dinge immer wieder verhindern, verlangsamen oder abschwächen. Sein Rezept für die Politik: "Mehr unternehmerisch Denken und Handeln - dann wäre vieles leichter lösbar."
AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas mit Dr. Wolfgang Schüssel, Bundeskanzler a.D., und AGA-Vorstandssprecher Volker Tschirch

AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas mit Dr. Wolfgang Schüssel, Bundeskanzler a.D., und AGA-Vorstandssprecher Volker Tschirch

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2007: Peer Steinbrück sprach über Verantwortung für Europa

Die Verantwortung für Europa und die Perspektiven Deutschlands im globalen Wettbewerb standen im Mittelpunkt des 18. EuropaAbends des AGA am 26. September 2007 im Grand Elysée.

Mehr als 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kammern, Verbänden und dem Diplomatischen Korps kamen in den Genuss eines rhetorischen Feuerwerks. Mit viel Leidenschaft und Humor trug Bundesfinanzminister Peer Steinbrück seine Anliegen vor: Er wünsche sich weniger Trickserei bei der Suche nach Steuerschlupflöchern und Verständnis für die Rolle des Bundesfinanzministers, der dafür sorgen muss, dass die öffentlichen Kassen gefüllt sind. Zum Schluss sprach Steinbrück den Wunsch aus, die Deutschen mögen weniger schwermütig sein und ein wenig von der Selbstironie der Briten mit skandinavischem Pragmatismus und mediterraner Leichtfüßigkeit vereinen.

Das Publikum freute sich über den amüsanten und kurzweiligen Vortrag des Bundesfinanzministers. Kurzweilig ging es auch im Anschluss an den offiziellen Teil weiter: Ein Auftritt der Stage School mit einem Medley aus den Musicals ABBA und Mamma Mia sorgte dafür, dass der Abend weiterhin schwungvoll blieb.
AGA-Vorstandssprecher Volker Tschirch, AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Ingo Egloff, Landesvorsitzender der SPD Hamburg

AGA-Vorstandssprecher Volker Tschirch, AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Ingo Egloff, Landesvorsitzender der SPD Hamburg

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2006: Euro-Amerikanische Freundschaftsgala mit Ambassador Timken

Die transatlantische Partnerschaft und die deutsch-amerikanische Freundschaft standen im Mittelpunkt des 17. EuropaAbends des AGA am 1. November 2006 im Hotel Atlantic in Hamburg. Festredner war William R. Timken jr., Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland.

Mehr als 300 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, der Bundeswehr und dem Diplomatischen Korps folgten mit großen Interesse seinen Ausführungen über die neuen Herausforderungen für das euro-atlantische Bündnis. Zentrale Themen seiner auf Englisch gehaltenen Rede waren die Bekämpfung des internationalen Terrorismus und die weitere Liberalisierung des Welthandels. Timken hat eine enge persönliche Verbindung zu Norddeutschland: Seine Vorfahren stammen aus Tarmstedt bei Bremen. 1838 wanderte Timkens Urgroßvater in die USA aus.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Gayle Tufts, die mit Ihrer kurzen Bühnenshow "Miss Amerika" das Publikum begeisterte.
Ehrengast und Festredner Ambassador William R. Timken jr. spricht zum Thema "Looking at Europe"

Ehrengast und Festredner Ambassador William R. Timken jr. spricht zum Thema "Looking at Europe"

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2005: Ole von Beust und Peter Harry Carstensen im Kieler Schloss

Zum 1. Januar 2006 werden sich die Wirtschafts­vereinigung Groß- und Außenhandel Schleswig-Holstein e. V. mit Sitz in Kiel und der AGA Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V. mit Sitz in Hamburg zusammenschließen. In getrennten Mitgliederversammlungen haben die Mitglieder beider Verbände am 15. November in Kiel über diese Vereinigung entschieden: Die Mitglieder sagten einstimmig "ja".

Anschließend wurde gefeiert: Der 16. Europa-Abend fand zu diesem Anlass im Kieler Schloss statt. Festredner waren der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, die zum Thema "Ein starker Norden im vereinten Europa" sprachen.

Es kamen 400 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
Peter Harry Carstensen und Ole von Beust mit ihren Gastgeschenken: Kleine Künstler zwischen vier und fünf Jahren aus einer Kindergartengruppe an der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein haben mit Buntstiften und Tuschkasten ihre Ideen für eine Flagge für den Norden zu Papier gebracht.

Peter Harry Carstensen und Ole von Beust mit ihren Gastgeschenken: Kleine Künstler zwischen vier und fünf Jahren aus einer Kindergartengruppe an der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein haben mit Buntstiften und Tuschkasten ihre Ideen für eine Flagge für den Norden zu Papier gebracht.

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2004: Geburtstagsfeier im Hamburger Rathaus

Bundesbank-Präsident Prof. Dr. Axel A. Weber als Gastredner

Seinen 50-jährigen Geburtstag feierte der AGA im Hamburger Rathaus - der Europa-Abend 2004 bot den richtigen Rahmen. An der Festveranstaltung nahmen mehr als 300 hochkarätige Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Konsularkorps, Gerichtsbarkeit, Verwaltung, Wissenschaft, Bundeswehr, Kammern und Verbänden sowie den Medien teil.

In schriftlichen Grußworten gratulierten die fünf Regierungs-Chefs der norddeutschen Länder sowie die Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels.

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Axel A. Weber, sprach zum Thema "Geldpolitik und Stabilität im neuen Europa".

Die Grüße des Senats überbrachte Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg.

Für das kulturelle Rahmenprogramm sorgte TRIOtotal. Die drei Musiker wurden im Rahmen von ?Jugend kulturell? von der HypoVereinsbank/Verein
Prof. Dr. Axel A. Weber warnte davor, angesichts der hohe Staatsdefizite die Kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspaktes aufzuweichen. Sein Vortrag wurde mehrfach von Zwischenapplaus begleitet. Fotos: Martin Brinckmann

Prof. Dr. Axel A. Weber warnte davor, angesichts der hohe Staatsdefizite die Kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspaktes aufzuweichen. Sein Vortrag wurde mehrfach von Zwischenapplaus begleitet. Fotos: Martin Brinckmann

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2003: Jean-Claude Juncker auf dem Süllberg

Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg, begeisterte auf dem 14. Europa-Abend des AGA im Rahmen eines festlichen Abendessens auf dem Süllberg am 27. Juni 2003 seine Zuhörer mit einer brilliant vorgetragenen ökonomischen und politischen Analyse der gegenwärtigen Situation und der Perspektiven der Europäischen Union. Er sprach zum Thema "Europa in der Reifepüfung". Seine Rede wurde mehrfach von tosendem Applaus begleitet.

AGA-Präsidentin Helly Bruhn-Braas dankte Juncker dafür, dass er trotz dringender Regierungsgeschäfte nach Hamburg gekommen war. "Der Kanzler muss jetzt auf mich warten", erwiderte Juncker. Der Bundeskanzler hatte ihn gebeten, am gleichen Abend an der Klausurtagung des Bundeskabinetts in Neuhardenberg teilzunehmen. ?Schröder glaubt, ich wäre vielleicht der geeignete Mann, um die Beratungsresistenz des Kabinetts in Bedrängnis zu bringen?, erklärte Juncker augenzwinkernd vor seinem Abflug nach Berlin.
"Die Bedenkenträger der Währungsunion sind konvertiert. Wenn die katholische Kirche so viele Spätberufene hätte wie der Euro, dann gäbe es keinen Priestermangel."

"Die Bedenkenträger der Währungsunion sind konvertiert. Wenn die katholische Kirche so viele Spätberufene hätte wie der Euro, dann gäbe es keinen Priestermangel."

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