Wirtschaftskraft und Lebensqualität mit Senator Axel Gedaschko
Senator Axel Gedaschko spricht über die "Boomtown" Hamburg und das neue Klimaschutzkonzept
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"Wirtschaftskraft und Lebensqualität" - dieses Thema stand im Mittelpunkt der Politik [Zeit] am 22. August 2007, die in den Räumen der Dresdner Bank mit Blick auf die Alster stattfand. Die 120 anwesenden Unternehmer und Repräsentanten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Hochschule wurden zunächst geistreich und humorvoll von Manfred Neubauer, Direktor der Dresdner Bank, begrüßt. Anschließend trat Helly Bruhn-Braas, Präsidentin des AGA Unternehmensverbandes, ans Rednerpult. Sie lobte das am Vortag vorgelegte Klimaschutzkonzept des Senats, nahm jedoch den als besonders klimafeindlich geltenden Import von Obst und Gemüse aus Übersee in Schutz.
"Die Rechnung: ‘Je näher dran desto besser‘ geht längst nicht mehr auf. Nehmen Sie z. B. einen Apfel, der Anfang August aus Neuseeland nach Deutschland importiert und verkauft wird. Daneben haben Sie einen Apfel, der seit der Ernte im Herbst im Kühlhaus gelagert werden musste. Der Apfel aus Neuseeland hat durch seine Flugreise nur wenig mehr Energie verbraucht, als der deutsche Apfel in seinem Kühlhaus. Er kommt frisch vom Baum und enthält daher wesentlich mehr Vitamine".
Anschließend hob die Präsidentin das Verhandlungsgeschick und den Pragmatismus als die Eigenschaften von Senator Gedaschko hervor, die ihm schon bei manchem Erfolg geholfen hätten. So z. B. bei seinem Lösungsvorschlag für die Ortsumgehung Finkenwerder, von dem er die betroffenen Landwirte weigehend überzeugen konnte. Oder die von ihm entwickelte Stilfibel "Flotte Schreibe vom Amt", mit der Behördendeutsch vereinfacht und entzerrt werden soll.
Als ganz besonderes Projekt des Senators erwähnte Helly Bruhn-Braas die Internationale Gartenschau, die 2013 Wilhelmsburg und die Veddel "von zwei Mauerblümchen in ein ganzes Blumenmeer" verwandeln wird. Dies und das Projekt "Lebenswerte Stadt" würden helfen, die Attraktivität von "Problemvierteln" wie Wilhelmsburg in Zukunft wesentlich zu steigern.
Als Hauptredner des Abends wies Axel Gedaschko in seinem Vortrag darauf hin, wie wichtig die Schaffung von neuem Wohnraum sei. Nur so könne man den rasant steigenden Einwohnerzahlen gerecht werden. "Bis 2020 werden 60.000 zusätzliche Einwohner erwartet, vor allem hoch motivierte und gut ausgebildete Menschen zwischen 20 und 30 - eine große Chance also für die Hamburger Wirtschaft".
Sehr am Herzen liegt dem Senator der Klimaschutz. In Bezug auf sein umfangreiches Klimaschutzkonzept sagte er: "Mit den geplanten Maßnahmen soll die Wirtschaft nicht geknebelt oder gar kaputt gemacht werden. Im Gegenteil - wir wollen den Unternehmen zeigen, welche betriebswirtschaftlichen Vorteile der Klimaschutz mit sich bringt. Es ist beeindruckend, wie sehr sich Kosten durch Energieeinsparung senken lassen." Schon kleine Schritte, z. B. das Ausschalten des Monitors über die Mittagspause, brächten viel, so Gedaschko.
Während der anschließenden Diskussionsrunde stellte sich der Senator den kritischen Fragen der Präsidentin und des Publikums.
In seinen Schlussworten hob AGA-Vorstandssprecher Volker Tschirch hervor, wie überzeugend sich die strategische Entscheidung des Senats auswirke, Bau und Umwelt in einem Haus zu bündeln. Senator Gedaschko zeige, dass dieses Ressort erfolgreich arbeite und schaffe damit ein Vorbild für andere Bundeländer. Der Dresdner Bank dankte Tschirch für die großzügige Gastfreundschaft.
In der Politik [Zeit] stellt der AGA in loser Reihe interessante Persönlichkeiten und ihre Ideen vor.
Anschließend hob die Präsidentin das Verhandlungsgeschick und den Pragmatismus als die Eigenschaften von Senator Gedaschko hervor, die ihm schon bei manchem Erfolg geholfen hätten. So z. B. bei seinem Lösungsvorschlag für die Ortsumgehung Finkenwerder, von dem er die betroffenen Landwirte weigehend überzeugen konnte. Oder die von ihm entwickelte Stilfibel "Flotte Schreibe vom Amt", mit der Behördendeutsch vereinfacht und entzerrt werden soll.
Als ganz besonderes Projekt des Senators erwähnte Helly Bruhn-Braas die Internationale Gartenschau, die 2013 Wilhelmsburg und die Veddel "von zwei Mauerblümchen in ein ganzes Blumenmeer" verwandeln wird. Dies und das Projekt "Lebenswerte Stadt" würden helfen, die Attraktivität von "Problemvierteln" wie Wilhelmsburg in Zukunft wesentlich zu steigern.
Als Hauptredner des Abends wies Axel Gedaschko in seinem Vortrag darauf hin, wie wichtig die Schaffung von neuem Wohnraum sei. Nur so könne man den rasant steigenden Einwohnerzahlen gerecht werden. "Bis 2020 werden 60.000 zusätzliche Einwohner erwartet, vor allem hoch motivierte und gut ausgebildete Menschen zwischen 20 und 30 - eine große Chance also für die Hamburger Wirtschaft".
Sehr am Herzen liegt dem Senator der Klimaschutz. In Bezug auf sein umfangreiches Klimaschutzkonzept sagte er: "Mit den geplanten Maßnahmen soll die Wirtschaft nicht geknebelt oder gar kaputt gemacht werden. Im Gegenteil - wir wollen den Unternehmen zeigen, welche betriebswirtschaftlichen Vorteile der Klimaschutz mit sich bringt. Es ist beeindruckend, wie sehr sich Kosten durch Energieeinsparung senken lassen." Schon kleine Schritte, z. B. das Ausschalten des Monitors über die Mittagspause, brächten viel, so Gedaschko.
Während der anschließenden Diskussionsrunde stellte sich der Senator den kritischen Fragen der Präsidentin und des Publikums.
In seinen Schlussworten hob AGA-Vorstandssprecher Volker Tschirch hervor, wie überzeugend sich die strategische Entscheidung des Senats auswirke, Bau und Umwelt in einem Haus zu bündeln. Senator Gedaschko zeige, dass dieses Ressort erfolgreich arbeite und schaffe damit ein Vorbild für andere Bundeländer. Der Dresdner Bank dankte Tschirch für die großzügige Gastfreundschaft.
In der Politik [Zeit] stellt der AGA in loser Reihe interessante Persönlichkeiten und ihre Ideen vor.