Delegiertentreffen von Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU und Parlamentskreis Mittelstand im „Haus des Handels und der Dienstleister"

Es ist eine historische Wahl: Heute wird auf dem CDU-Parteitag in den Hamburger Messehallen die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel gewählt.

Am Tag vor der mit Spannung erwarteten „Krönungsmesse“ trafen sich die Delegierten von Mittelstandsvereinigung der CDU und Parlamentskreis Mittelstand im „Haus des Handels und der Dienstleister“ in der Hamburger City. Unter den etwa 100 Delegierten dabei: die Anwärter auf den CDU-Vorsitz Friedrich Merz und Jens Spahn sowie Dr. Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU und Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. AGA-Hauptgeschäftsführer Volker Tschirch eröffnete die Tagung für unsere Verbändefamilie mit einem Grußwort. Die beiden Kandidaten Merz und Spahn beschäftigten sich in kurzen Reden mit der internen Situation der CDU und beschworen die Einheit der Partei.  

Heute fällt dann eine Entscheidung, die die deutsche Politik über Jahre hinaus prägen könnte. Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz oder doch Außenseiter Jens Spahn: Wer soll Angela Merkel im CDU-Parteivorsitz folgen – und wahrscheinlich, über kurz oder lang, auch im Amt des Bundeskanzlers?

Für die Union ist es eine Schicksalswahl. Hamburgs CDU-Chef Roland Heintze, der als Versammlungsleiter auch das Ergebnis verkünden wird, sagte: „Es wird nicht nur ein Parteitag mit einer relevanten Personalentscheidung, sondern es wird auch eine inhaltliche Weichenstellung für die CDU Deutschlands.“

Wann genau der oder die neue Parteivorsitzende feststeht, ist nur schwer abzuschätzen. Der Tag der Entscheidung beginnt für die 1001 Delegierten um 8.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Michel. Um 10.30 Uhr wird dann in der Messe-Halle A1 der Parteitag eröffnet. Der weitere Zeitplan ist offen. Gegen Mittag soll die Wahl des neuen Parteichefs beginnen. Zunächst sind Reden der Kandidaten vorgesehen. Bis zuletzt können aus dem Plenum weitere Bewerber nominiert werden. Doch realistische Chancen werden allein Kramp-Karrenbauer und Merz eingeräumt. Gewählt ist, wer mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Geschieht dies nicht im ersten Wahlgang, kommt es zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen. Da Kramp-Karrenbauer angekündigt hatte, im Falle einer Niederlage auch ihr bisheriges Amt der CDU-Generalsekretärin niederzulegen, muss wohl so oder so auch dieser Posten neu besetzt werden. Insgesamt könnten sich die Wahlen bis in den frühen Abend hinziehen.

Ansprechpartner:

Volker Tschirch

Hauptgeschäftsführer

Tel.: 040 30801-155

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