Mitgliederversammlung 2014

Dr. Michael Fuchs MdB bei seinem Vortrag: Was kostet uns die Große Koalition?

Dr. Michael Fuchs MdB zu Gast beim AGA: „Was kostet uns die Große Koalition?"

Vortrag und anschließende Podiumsdiskussion mit Senator Detlef Scheele (Präses der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), Dr. Michael Fuchs MdB, Ute Schoras (Regionalsprecherin Nord des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister, BAP) und Dr. Hans Fabian Kruse (AGA-Präsident)

Rund 250 Gäste kamen im Rahmen der AGA-Mitgliederversammlung am 21. Januar 2014 in die Kühne Logistics University in Hamburg. Der AGA Unternehmensverband hatte zu Vortrag und Podiumsdiskussion eingeladen, um den Koalitionsvertrag auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Mitgliederversammlung war der Auftakt des Jubiläumsjahres des AGA. Im Jahre 1954 wurde der Verband gegründet. Grund genug für AGA-Hauptgeschäftsführer Volker Tschirch den langjährigen Partnern und Mitgliedsfirmen zu danken: „Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. Wir entwickeln unseren Service stetig weiter und sehen uns in der Verbändewelt als Innovationstreiber.“ Darüber hinaus würdigte er die Gastfreundschaft der Kühne Logistics University und leitete auf die Begrüßung von Prof. Dr. Dr. h.c. Sönke Albers (Dean of Research, KLU) über.

In seinem Impulsvortrag erläuterte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse kurz die optimistische Situation des Handels und der Dienstleistung im Norden und erklärte, welche politischen Faktoren für den norddeutschen Mittelstand im Jahr 2014 besonders wichtig sind. „Engagieren Sie sich positiv und optimistisch. Denn vor uns liegt ein spannendes Jahr. Lassen Sie uns gemeinsam darauf freuen, lassen Sie uns gemeinsam weiter für den Mittelstand, für seine Beschäftigten, für seine Auszubildenden da sein und sie unterstützen“, so Kruse.

In seinem Festvortrag plauderte Dr. Michael Fuchs MdB und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, aus dem Nähkästchen der Koalitionsverhandlungen: „Koalitionen sind Kompromisse, in denen man sich aber wieder finden muss. Wir können mit dem Koalitionsvertrag leben.“ Zum Thema Mindestlohn bemerkte der Politiker und Unternehmer Fuchs, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften sich in Tarifen viel besser auskennen und dieses Feld seit 60 Jahren erfolgreich bearbeiten.

Als krönenden Abschluss der gelungenen Veranstaltung erlebten die Gäste aus Kaufmannschaft, konsularischem Korps, Politik, Bildung und Medien eine leidenschaftliche Diskussion zu den wirtschaftspolitischen Themen des Koalitionsvertrags.

Senator Detlef Scheele, Präses der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration verteidigte den Mindestlohn und verwies auf die langjährige Arbeit der Low Pay Commission im Vereinigten Königreich. Besonderes Augenmerk legte der Senator auf Menschen ohne Berufsausbildung, die aus dem Schicksal der Arbeitslosigkeit gebracht werden müssten: „Wir müssen uns demografiefest aufstellen (...) mit Weitblick und möglichst ohne Ideologie.“

Ute Schoras, BAP-Regionalsprecherin, wies im Kontext des Fachkräftemangels auf das Problem der Höchstüberlassungszeit in der Zeitarbeit hin: „In einem so kurzen Planungszeitraum von nur 18 Monaten ist insbesondere eine Qualifizierung nur schwer zu bewältigen.“

Zum Schluss appellierte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse neben einer dringend notwendigen Willkommenskultur mit dem Thema Verkehrsinfrastruktur in Richtung Berlin: „Die neue Bundesregierung möge das wenige Geld, das sie für die Infrastruktur mehr ausgeben möchte, bitte sinnvoll investieren und klar priorisieren, welche Projekte Vorrang haben.“

Die Gäste nutzten den anschließenden Empfang, freundlich unterstützt von der Allianz Lebensversicherungs-AG, für weiterführende Gespräche.

Beachten Sie auch die Fragen und Antworten von Dr. Michael Fuchs MdB zum Thema „Was kostet uns die Große Koalition?

Ansprechpartner

Julie Christiani

Geschäftsführerin

Studien & Digitale Infrastruktur

Tel.: (040) 30 80 1-149

Fax: (040) 30 80 1-107

E-Mail

Frederik Scherler

Referent Grundsatzfragen

Tel: 040 30 80 1 - 141

Fax: 040 30 80 1 - 107

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