Über den Reiz des Dualen Studiums für mittelständische Unternehmen und Auszubildende

Die Kombination aus Studium und praktischer Ausbildung im Betrieb hat sich als „Duales Studium“ in Deutschland fest etabliert und erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit: Aktuell nehmen über 61.000 junge Menschen die Chance einer kombinierten wissenschaftlichen und praktischen Ausbildung in über 900 dualen Studiengängen wahr, und über 26.000 Unternehmen engagieren sich in diesem Ausbildungsfeld. Viele Unternehmen bieten ihren Auszubildenden mittlerweile diese Möglichkeit der akademischen Qualifizierung an, nicht zuletzt, um die Qualität der Bewerberinnen und Bewerber für die betriebliche Ausbildung hochzuhalten und vielfältige Karrierewege für den ausgebildeten Nachwuchs innerhalb des Betriebes zu eröffnen.

Auch zahlreiche mittelständische Unternehmen beteiligen sich bei verschiedenen Formen des Dualen Studiums. Viele Unternehmen, aber auch Abiturientinnen und Abiturienten legen Wert darauf, dass die klassische Duale Ausbildung mit IHK-Abschluss Bestandteil des Dualen Studiums ist.

Einige wenige Hochschulen wie beispielsweise die FOM Hochschule mit aktuell 29 Hochschulzentren in Deutschland, auch in Bremen und Hamburg, haben spezielle ausbildungsbegleitende Studienmodelle entwickelt, die aufgrund von Lehrveranstaltungen am Abend und am Wochenende die gewohnte Ausbildung mit Berufsschule und Praxis im Betrieb unverändert lassen.

Genau diese Kombinationen aus klassischer Kammerausbildung und Studium ist für den Erfolg des Dualen Studiums ausschlaggebend. Der Ausbildungsmarkt wird sich immer stärker zu einem Nachfragemarkt entwickeln. Die jungen Menschen werden immer mehr wählen können, für welches Unternehmen sie sich entscheiden. Und in dieser Situation werden Unternehmen genau dann attraktiv, wenn sie für die dual Studierenden die Betreuungsleistung erbringen, die für eine Kammerausbildung erforderlich ist. Dual Studierende und ihre Eltern sehen den Kammerabschluss nämlich als ein wichtiges Asset des Dualen Studiums.

Vor allem mittelständische Unternehmen sind besonders dann zufrieden mit den dualen Studiengängen, wenn die Studierenden ausreichend Zeit im Betrieb verbringen und sich mit den praktischen Anforderungen vertraut machen können. Unzufrieden werden die Unternehmen dann, wenn die dual Studierenden sich wenig am praktischen Lernort aufhalten. Dann entsteht keine Bindung zwischen beiden Partnern. Doch genau diese Bindung ist ein wichtiger Grund, warum Unternehmen in dual Studierende investieren. Und warum das Duale Studium auch für junge Menschen so attraktiv ist.

Die FOM ist Mitglied im TeamMittelstand: www.teammittelstand.de/fom

Der Autor

Dr. Harald Beschorner ist Kanzler der FOM Hochschule für Ökonomie & Management, die ein Duales Studium in ihren Hochschulzentren in Bremen und Hamburg anbietet.

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