„Wir liefern Lösungen“ – Zajadacz erneut ausgezeichnet

Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG ist erneut Anerkannt Guter Arbeitgeber und zum ersten Mal Anerkannt Guter Ausbilder

Die blau-gelben Lkw und der Schriftzug „Zajadacz“ prägen das Industriegebiet von Neu Wulmstorf. Die mittelständische Fachgroßhandlung für Elektrotechnik ist einer der größten Arbeitgeber in der niedersächsischen Gemeinde. Auf mehr als 80 Jahre Firmengeschichte kann Zajadacz zurückblicken. Eine Zeit, in der sich aus einer Elektrogroßhandlung eine stetig wachsende und in Handel, Handwerk und Industrie anerkannte Unternehmensgruppe mit 22 Niederlassungen entwickelt hat. Mit mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen 2017 einen Gesamtumsatz von über 200 Mio. Euro. Zur Produktpalette gehören u. a. Kabel, Leitungen und elektrotechnisches Installationsmaterial sowie Haussystemtechnik und Lichttechnik. Auch Automatisierungszubehör und Kommunikations- und Sicherheitstechnik sind Spezialitäten des Unternehmens - ebenso wie der schnell wachsende Markt der regenerativen Energien, die Unterhaltungselektronik und Elektro-Klein- und -Großgeräte.

Eine angenehme Atmosphäre und ein positives Grundrauschen nehmen Besucher in der freundlichen Empfangshalle sofort wahr. Beim Rundgang durch das moderne Hochregallager bestätigt sich der Eindruck: Hier wirtschaftet ein für die Zukunft gerüstetes Unternehmen.

Bereits im Jahr 2016 wollten es die Geschäftsführer, Ralf Moormann und Detlef Ploew sowie Personalleiterin Katharina Stellmacher ganz genau wissen. Stimmt die weitgehend positive Einschätzung, die das Unternehmen aus Mitarbeitergesprächen und anonymen Arbeitgeberbewertungsplattformen wie beispielsweise kununu gewonnen hat, mit den Aussagen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überein? Mit der Befragung der Beschäftigten im Rahmen des Siegel-Verfahrens des AGA wurde dies objektiv und anonym überprüft – und schließlich positiv bestätigt.

Aufgrund dieser guten Erfahrungen sollte die Gültigkeit des Siegels verlängert werden. Dazu musste das Unternehmen einen Rezertifizierungsprozess durchlaufen. Mit Erfolg. Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG ist für zwei weitere Jahre „Anerkannt Guter Arbeitgeber“. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen zum „Anerkannt Guten Ausbilder“ zertifizieren lassen. Daher ist es auch kein Zufall, dass Zajadacz besonders mit seinem hohen Engagement im Bereich der Nachwuchssicherung punktet. 29 Auszubildende beschäftigt der Elektrotechnik-Experte, fünf davon wurden allein 2017 neu eingestellt. Die Übernahmequote liegt bei 90 Prozent. Die gute Betreuung, die Auszubildende während Ihrer Zeit im Unternehmen erfahren, spielt hierbei sicherlich eine große Rolle: 92 Prozent der Azubis geben an, dass sie sich jederzeit an Ihren Ausbilder oder andere Ansprechpartner wenden können, falls Hindernisse oder Schwierigkeiten auftreten. Die Einbindung der Auszubildenden in das Unternehmen ist groß und reicht von der Übergabe kleiner Projekte, die eigenständig abgewickelt werden – z.B. Beschaffung von Büromaterial, Auslandseinsätze, Azubiveranstaltung einmal im Jahr – über internen Unterricht bis hin zu individueller Nachhilfe.

Kommunikation wird bei Adalbert Zajadacz großgeschrieben. Regelmäßige Feedback-Runden und das Ziel aller Führungskräfte, Lösungen in direkten Gesprächen zu finden, gehören zum Tagesgeschäft. „Das klingt so einfach und doch ist das bei mehr als 500 Mitarbeitern in 22 Niederlassungen eine echte Herausforderung. Persönliche Gespräche sind für eine positive Entwicklung unerlässlich. Nur so kann das Unternehmen gemeinsam mit der Belegschaft wachsen, Maßnahmen überprüfen und sinnvolle Personalentwicklung betreiben. Es war eine gute Bestätigung zu sehen, dass Beschäftigte und Führung sich in der Bewertung so vieler Dinge erneut einig sind“, fasst Detlef Ploew die Ergebnisse der Rezertifizierung zusammen. Bei allem Erfolg bleibt das Unternehmen aber auch selbstkritisch. „Wir kennen unsere Baustellen und wissen, dass das Siegel ‚Anerkannt Guter Arbeitgeber' auch die Verpflichtung darstellt, bislang noch nicht optimale Gegebenheiten zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen“, so Ralf Moormann, Sprecher der Geschäftsführung. Moormann ergänzt: „Das Wichtigste sind die Menschen, sie stehen im Mittelpunkt.“

Zajadacz bietet ein familiäres Umfeld mit eindeutiger Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. „Es geht uns nicht nur um Quartalsberichte, sondern um einen nachhaltigen Umgang mit der Belegschaft“, erläutert Moormann. Dies bestätigt auch eine große Mehrheit der Mitarbeiter. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich im Vergleich zur Erstzertifizierung noch einmal verbessert. Aktuell können nach eigenen Angaben 83 Prozent der teilnehmenden Beschäftigten Familie und Beruf in Einklang bringen. Eine Steigerung zu 2016 als es rund 72 Prozent waren. Das Unternehmen setzt das Siegel seit der Verleihung vor zwei Jahren vor allem in der Mitarbeitergewinnung ein. Zajadacz wirbt damit auf der eigenen Homepage, ein zertifiziertes Unternehmen und „Guter Arbeitgeber“ sowie auch „Guter Ausbilder“ zu sein.

Anders als in typischen Konzernstrukturen verfügt bei Zajadacz jeder Mitarbeiter über direkte Mitgestaltungsmöglichkeiten – beispielsweise über die Ideenbörse. Dies ist auch Ausdruck der Vision des Anfang 2016 verstorbenen Alleingesellschafters Michael Zajadacz, das Unternehmen als selbständiges, unabhängiges Familienunternehmen zu führen.

Die Arbeitgeberzertifizierung „Anerkannt Gute Arbeitgeber“ wurde 2015 vom AGA Unternehmensverband gemeinsam mit erfahrenen Partnern aus Wissenschaft und Zertifizierung ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Employer Branding für KMU in transparenten und zielführenden Schritten möglich zu machen. Hintergrund: Immer mehr Unternehmen kämpfen darum, Fachkräfte zu finden und zu halten. Ihnen helfen praxisorientierte Zertifizierungen dabei, neuen Bewerbern zu zeigen, was sie als Unternehmen auszeichnet. Aufbauend auf den Erfahrungen der Entwicklung und Durchführung des Siegels „Anerkannt Gute Arbeitgeber“, hat der AGA im vergangenen Jahr ein Siegel speziell für die Ausbildungsleistung von Firmen entwickelt.

„Nicht das Siegel ist das Wichtigste für uns – es ist ein positives Nebenprodukt einer Befragung der Belegschaft, die uns zeigt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne bei Zajadacz arbeiten und mit ihrem Arbeitgeber zufrieden sind. Eine Rezertifizierung gibt uns die Möglichkeit zu sehen, ob uns unsere Belegschaft nach wie vor als ‚Guten Arbeitgeber' sieht. Mitarbeiterzufriedenheit ist wichtig – gerade bei den vielen Herausforderungen, die wir tagtäglich zu bewältigen haben“, so Moormann.

Und Herausforderungen gibt es genug. Gute Fachkräfte kann ein Unternehmen wie Zajadacz immer gut gebrauchen. Der demografische Wandel, die Randlage in der Metropolregion Hamburg, der technologische Fortschritt – das sind nur einige der Faktoren, die das Unternehmen und seinen Erfolg beeinflussen. Zajadacz bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kontinuität in der Unternehmensführung und verlässliche Rahmenbedingungen. „Auch wenn wir wirtschaftlichen Zwängen unterworfen sind, sind uns unsere Mitarbeiter als Menschen wichtig. Durch das bei uns vorhandene familiäre Umfeld fühlen sich die meisten Mitarbeiter bei uns sehr wohl. Führungskräfte und Mitarbeiter begegnen sich auf Augenhöhe“, so Ploew.

Katharina Stellmacher, Leiterin Personalmanagement ergänzt: „Grundlage für eine lange Betriebszugehörigkeit ist, dass Führungskräfte und Mitarbeiter grundsätzlich zufrieden sind. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang untereinander ist die Basis, aber auch der ein oder andere Benefit, den wir unseren Mitarbeiter/innen anbieten, zum Beispiel individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, Mitarbeiterfeste und Events, HVV ProfiTicket, Gesundheitstage, Business-Yoga, Massagen. Letztendlich profitieren beide Seiten davon.“

Das Siegel „Anerkannt Guter Ausbilder“ wurde am 11. Juli 2018 in Neu Wulmstorf erstmalig für zwei Jahre an die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG vergeben. Das Siegel „Anerkannt Guter Arbeitgeber“ wurde bei derselben Gelegenheit für zwei weitere Jahre vergeben. Weitere Informationen zum Unternehmen und seiner Stiftung gibt es unter www.zajadacz.de und www.zajadacz-stiftung.de.

Ansprechpartnerinnen

Julie Christiani

Geschäftsführerin Studien & Digitale Infrastruktur

Tel.: 040 30801-149

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Carolin Stehr

Referentin Grundsatzfragen und Studien

Tel.: 040 30801-154

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