Berufsbilder

Der Groß- und Außenhandel: Eine Branche mit vielen Möglichkeiten

Einer der interessantesten und vielseitigsten kaufmännischen Ausbildungsberufe ist der der Kaufleute im Groß- und Außenhandel. Betrachtet man die reinen Umsatzzahlen, ist der Groß- und Außenhandel der zweitstärkste Wirtschaftszweig in Deutschland. Die Kaufleute im Groß- und Außenhandel sind immer für ihre Kunden im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass z. B. die Waren vom Hersteller kostengünstig, schnell und sicher in die Einzelhandelsgeschäfte kommen. Für die verarbeitenden Unternehmen sowie Handwerksbetriebe beschaffen sie Rohstoffe und Arbeitsmaterial aller Art aus dem In- und Ausland. Insbesondere im Außenhandel verhandeln sie sicher in Fremdsprachen. Um die Kunden beraten, die besten Angebote einholen und gute Verkaufspreise erzielen zu können, ist eine umfassende Produkt- und Marktkenntnis, wie auch der gekonnte Umgang mit Geschäftspartnern, unerlässlich. Zusätzlich bieten Kaufleute im Groß- und Außenhandel Finanzierungs-, Service- und Marketingleistungen an.

Die beiden angebotenen Fachrichtungen Außenhandel und Großhandel beinhalten folgende Arbeitsbereiche.


Fachrichtung Außenhandel:
Sie organisieren den Warenaustausch bei Export- und Importgeschäften, beobachten die nationalen und internationalen Beschaffungsmärkte, ermitteln Bezugsquellen sowie den Warenbedarf und holen Angebote ein. Nach dem Kauf der Waren prüfen sie Rechnungen und Lieferpapiere und kalkulieren Preise für den Wiederverkauf. Dabei führen Sie Einkaufs-, Beratungs- und Verkaufsgespräche mit Lieferanten und Kunden - ggf. auch in einer Fremdsprache. Bei Kauf und Wiederverkauf von Waren im internationalen Handel wenden sie Außenwirtschafts- und Zollrechtsbestimmungen sowie internationale Handelsklauseln an. Sie schließen internationale Transportverträge ab, führen Kalkulationen in fremder Währung durch und wickeln Dokumentengeschäfte zur Absicherung von Zahlungsrisiken ab. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, Kostenrechnungsvorgänge abzuwickeln, Reklamationen zu bearbeiten sowie Marketingmaßnahmen zu organisieren.
 

Wusstest du schon, dass das Hauptexportprodukt von Nauru, einer Inselgemeinde im westlichen Pazifik, versteinerte Vögel sind?

Als Kaufmann/-frau im Außenhandel bist du für den Einkauf und Verkauf von Waren oder Dienstleistungen in großen Mengen verantwortlich. Dafür vergleichst du Angebote, kalkulierst Preise und verhandelst mit deinen Kunden. Im Außenhandel beschäftigst du dich unter anderem mit Zollbestimmungen, da sich der Handel auf internationale Kunden fokussiert. Innerhalb deines Ausbildungsbetriebs lernst du viele Abteilungen kennen und kannst dich im Anschluss entscheiden, auf welche Themengebiete du dich spezialisieren willst.
 

Nachgefragt! Joelle Zug, Auszubildende zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel, Nordmann, Rassmann GmbH

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?
Bereits während meiner Schulzeit bin ich einer kleinen Nebenbeschäftigung nachgegangen, die mir bewiesen hat, dass es mir großen Spaß macht, zu arbeiten. Anders als ein Großteil der Abiturienten, habe ich mich deshalb für eine Duale Ausbildung und gegen ein Studium entschieden. Mir gefällt die Kombination aus Theorie und Praxis. Die Ausbildung ist eine sichere Basis für meine berufliche Zukunft. Mir gefällt es, Erlerntes direkt in der Praxis anwenden zu können, tagtäglich Kontakt mit Menschen zu haben und ihnen mit meinem Wissen weiterzuhelfen. Meine Ausbildung gibt mir das Gefühl, dass ich etwas leisten und bewegen kann, das nicht nur mich, sondern auch meine Kollegen weiterbringt. Jeden Tag bekomme ich neue Eindrücke und Erfahrungen, manchmal mache ich auch Fehler, aus denen ich lerne, wachse und reife. Auch die Tatsache, dass ich nach meiner Ausbildung gute Chancen habe, im Unternehmen übernommen zu werden und mein Wissen in dem Unternehmen einzusetzen, hat für meine Entscheidung gestimmt. Nicht unwichtig ist auch der finanzielle Aspekt einer Dualen Ausbildung. Ich habe jeden Monat ein geregeltes Einkommen.
 
Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?
Das Besondere an der Ausbildung zur Außenhandelskauffrau ist für mich die abwechslungsreiche Tätigkeit. Ich habe tagtäglich mit vielen verschiedenen Personen Kontakt, führe Ein- und Verkaufsgespräche, berate Kunden und gewinne neue dazu, sodass ich schon häufig Erfolgserlebnisse hatte. Die Kommunikation mit den Lieferanten und Kunden findet auf Deutsch, Englisch oder auch in anderen Fremdsprachen statt, sodass ich meine Sprachkenntnisse einsetzen kann. Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit, mein Wissen in verschiedenen Bereichen einzusetzen.
 
Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

Wer viel Freude am Arbeiten im Team hat, gerne organisiert und kommunikationsfähig ist, Sprachtalent besitzt und Gefallen am Verhandeln hat, der ist in der Ausbildung zur Außenhandelskauffrau sehr gut aufgehoben.

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Fachrichtung Großhandel:
Sie kaufen Waren bei den Herstellern ein und verkaufen diese an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen weiter. Sie beraten Kunden umfassend über die Eigenschaften der Waren und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Warenverkauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren. Sie holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und führen Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten. Nach dem Wareneingang kontrollieren sie Rechnungen und Lieferpapiere und sorgen für eine fachgerechte Lagerung . Im Warenausgang planen sie die Auslieferung, indem sie z. B. die Waren kommissionieren und versandfertig machen. Sie kalkulieren Preise, bearbeiten Verkaufsverträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Abwicklung von Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgängen, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Organisation von Marketingmaßnahmen.
 

Wusstest du schon, dass in Hongkong die Dauer einer Lieferung primär davon abhängt, wie viel in den Fahrstühlen der Wolkenkratzer los ist? Die Zusteller brauchen oft länger, wenn sie etwas vertikal liefern müssen als bei einem horizontalen Lieferweg.

Als Kaufmann/-frau im Großhandel kaufst du große Mengen an Waren ein und verkaufst sie wieder. Ähnlich wie bei der Fachrichtung Außenhandel durchläufst du fast jede Abteilung in deinem Ausbildungsbetrieb. Die Schwerpunkte deiner Ausbildung liegen in dem Vergleichen von Angeboten, der Kalkulation der Preise und dem Verhandeln mit den Kunden deines Ausbildungsbetriebs. Im Bereich Großhandel liegt der Fokus auf der Waren- sowie Lagerwirtschaft. Nach der Ausbildung kannst du in nahezu jedem Wirtschaftsbereich arbeiten.
 

Nachgefragt! Sarina Schneider, Auszubildende Großhandelskauffrau, ERC Emissions-Reduzierungs-Concepte GmbH

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für eine Duale Ausbildung entschieden, da ich erstmal praktische Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt sammeln wollte. Was mir an der Dualen Ausbildung am meisten gefällt, ist, dass sie Theorie mit Praxis verknüpft. Daher wird es nie langweilig.

Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?

Das Besondere an meiner Ausbildung ist, dass wir schon als Auszubildende eine Menge an Verantwortung bekommen. Beispielsweise dürfen wir selbständig Ausbildungsmessen planen, vorbereiten und selbst auf der Messe präsent sein. Auch im Betrieb gestaltet sich die Zusammenarbeit sehr angenehm durch unser junges und dynamisches Team.

Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

• Kommunikationsfähigkeit • Teamfähigkeit • Zuverlässigkeit • Flexibilität Dich interessiert das Unternehmen ERC Emissions-Reduzierungs-Concepte GmbH? Hier erfährst du mehr.

Die Allrounder im kaufmännisch-verwaltenden Bereich der Unternehmen sind die Kaufleute für Büromanagement. Allein die Aufzählung der möglichen Aufgaben macht deutlich, dass sie in fast jedem Unternehmen beschäftigt sind. Das Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Durch die Auswahl von zwei der zehn möglichen Wahlqualifikationen werden diese ergänzt.

Wahlqualifikationen mit einer Dauer von jeweils 5 Monaten sind in folgenden Bereichen möglich: Auftragssteuerung und -koordination, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, kaufmännische Abläufe in kleinen und mittelständischen Unternehmen, Einkauf und Logistik, Marketing und Vertrieb, Personalwirtschaft, Assistenz und Sekretariat, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, Verwaltung und Recht sowie öffentliche Finanzwirtschaft.

Für leistungsstarke Auszubildende gibt es die Möglichkeit, eine noch nicht gewählte Wahlqualifikation als Zusatzqualifikation zu benennen und sich dort prüfen zu lassen.
 

Wusstest du schon, dass es eine Serie namens „Das Büro“ gibt? Im englischen Original heißt sie „The Office“ und diente als grobe Vorlage für „Stromberg“.

Als Kaufmann/-frau für Büromanagement bist du für die Planung, Organisation, Terminüberwachung und die Vorbereitung von Veranstaltungen verantwortlich. Zusätzlich empfängst du die Kunden deines Unternehmens, buchst Reisen oder assistierst bei Besprechungen. Am Ende deiner Ausbildung kennst du dich im Umgang mit dem Computer und der EDV bestens aus. Außerdem lernst du, wie du Rechnungen prüfst, erstellst und den Schriftverkehr organisierst. Nach der Ausbildung arbeitest du in den Verwaltungsabteilungen von Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche.
 

Nachgefragt! Annika Persin, Kauffrau für Büromanagement, HELM AG

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?
Ich wollte nach dem Abitur nicht unbedingt noch einmal die Schulbank drücken, sondern lieber direkt in einem Unternehmen mit anpacken. Die kaufmännische Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement kommt mir da sehr entgegen. Sie bildet eine ideale Grundlage, bietet Abwechslung zwischen Berufsschule und Büro und es ergeben sich auch nach der Ausbildung branchenübergreifend gute Berufschancen.
 
Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?
Das besondere an meiner Ausbildung ist die Abwechslung beim Durchlaufen verschiedener Bereiche innerhalb des Unternehmens. Stationen wie Verwaltung, Revision, Dokumentation, Kreditwesen, Buchhaltung und Logistik werden mit der Büro-Organisation kombiniert und bilden ein spannendes Arbeitsumfeld. Außerdem habe ich bereits zu Beginn eigene Aufgaben zugeteilt bekommen und war direkt voll ins Tagesgeschäft involviert – das hat mir sehr gefallen.

 
Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

(lacht) Man sollte gut jonglieren können! Übersetzt heißt das, dass man während der Ausbildung viele Dinge auf einmal im Auge behalten, immer am Ball bleiben und stets einen kühlen Kopf bewahren muss. Organisationstalent, eine schnelle Auffassungsgabe und ein offenes Gemüt sind auch sehr wichtig und runden das Profil ab. Ich persönlich bin gut organisiert und liebe es auch, für andere Menschen zu planen. Deshalb macht mir die Ausbildung auch so viel Spaß!

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Wusstest du schon, dass der Weizen für ein Pfund Brot zwei Tonnen Wasser zum Wachsen braucht?

Entwickle dein eigenes Erfolgsrezept! Als Fachkraft für Lebensmitteltechnik übernimmst du die Verantwortung für die Rohstoffe oder Halbfertigprodukte deines Ausbildungsbetriebs. Von der Qualitätsprüfung über die Lagerung bis hin zur Weiterverarbeitung bist du in den gesamten Prozess der Herstellung eingebunden. Während der Produktion überwachst du das Ganze und prüfst die Endprodukte. Und am Ende schaust du, ob die Qualität stimmt. Wie? Einfach kosten.

Nachgefragt! Laura Lincke, Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Peter Mattfeld & Sohn GmbH

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für die Duale Ausbildung entschieden, weil ich so praktisch und schulisch etwas lerne. Dass, was ich lerne, kann ich direkt im Betrieb anwenden.

Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?

Die Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik (FaLet) ist sehr abwechslungsreich. Ich kann mit dieser Ausbildung in jedem lebensmitteltechnischen Betrieb arbeiten und habe gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?
Bei der Arbeit als FaLet ist es wichtig, flexibel zu sein. Man muss schnell umdenken und handeln können. Genauso sollte man eine mentale und physische Stärke sowie Interesse an Lebensmitteln mitbringen.

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Sie konzipieren und realisieren komplexe EDV-Systeme und passen diese benutzergerecht an. Die beiden angebotenen Fachrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration beinhalten folgende Arbeitsbereiche:  

Fachrichtung Systemintegration:

Sie planen und konfigurieren IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder beim Kunden richten sie diese Systeme entsprechend den Kundenanforderungen ein und betreiben bzw. verwalten sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden Störungen die Fehler systematisch und unter Einsatz moderner Experten- und Diagnosesysteme eingrenzen und beheben. Sie beraten interne und externe Anwender bei Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen Anwendungs- und Systemprobleme. Daneben erstellen sie Systemdokumentationen und führen Schulungen durch.
 

Fachrichtung Anwendungsentwicklung:

Sie entwickeln und programmieren kundenspezifische Software. Sie testen bestehende Anwendungen, passen sie an und entwickeln anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Darüber hinaus beheben sie Fehler mithilfe von Experten- oder Diagnosesystemen und beraten bzw. schulen die Anwender. Sie setzen die Methoden des Software-Engineerings ein, nutzen Programmiersprachen und Werkzeuge sowie Entwicklertools.

Wusstest du schon, dass die Suchmaschine Google heißt, weil das Wort von „googol“ kommt, was eine Eins mit hundert Nullen bezeichnet?

In der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entwickelst du Software anhand kundenspezifischer Vorgaben. Dabei übernimmst du die Planung, Konzeption und Programmierung von verschiedenen Programmen und Anwendungen. Auch die Entwicklung von nutzerfreundlichen Bedienoberflächen sowie die Schulung der Endanwender gehört zu dem Berufsbild.

Nachgefragt! Mark Wangemann, Auszubildender bei der Wulf Gaertner Autoparts AG

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?

Eine Duale Ausbildung ist eine ideale Gelegenheit, die Berufswelt kennenzulernen und dabei trotzdem den gewohnten schulischen Aspekt zu behalten. Außerdem kann man so Gelerntes aus der Berufsschule direkt produktiv einsetzen. Meiner Meinung nach lernt man am besten, wenn man Theorie auch in die Praxis umsetzen kann.

Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?
Als Fachinformatiker im Bereich der Anwendungsentwicklung kann man sehr kreativ arbeiten. Ich arbeite an Projekten, die sich immer weiterentwickeln und so neue Herausforderungen darstellen. Am Ende des Tages ist es schön zu sehen, wie etwas, was man sich selbst erarbeitet hat, letztendlich funktioniert.

Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?

Die wichtigste Fähigkeit ist wohl das Interesse an der Tätigkeit und dem Berufsweg. Man muss dazu in der Lage sein, sich für Aufgaben zu motivieren, besonders wenn es gilt, Fehlern auf den Grund zu gehen. Zudem sollte man schon eine gewisse „Computer-Affinität“ besitzen. Gute Englischkenntnisse sind ausschlaggebend, wenn man in Foren nach Lösungen für Probleme sucht.

Dich interessiert das Unternehmen Wulf Gaertner Autoparts AG? Hier erfährst du mehr.

Sie arbeiten insbesondere in den Bereichen der klassischen Werbung, Direktmarketing, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung, Event, Sponsoring und Multimedia. Sie beobachten und analysieren Märkte, bestimmen Zielgruppen und entwickeln auf Grundlage der Ergebnisse Kommunikationskonzepte sowohl für integrierte, also medienübergreifende Kampagnen als auch für Einzelmaßnahmen. Sie steuern die gesamte Umsetzung der Maßnahmen: Sie organisieren und kontrollieren nicht nur die kreative Arbeit sowie das Budget und die Herstellungsprozesse, sondern planen auch den Einsatz der verschiedenen Medien und sichern die Qualität der erbrachten Leistungen. Schließlich entwickeln sie vertragliche Grundlagen für die Zusammenarbeit (z. B. mit Agenturen) und den Erwerb von Rechten und Lizenzen.

Wusstest du schon, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne der Generation Z, also jener jungen Menschen die heute unter 20 Jahre alt sind, bei 8,25 Sekunden liegt? Im Vergleich: Goldfische haben eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 9 Sekunden.

Warum du das als Kaufmann /-frau für Marketingkommunikation wissen solltest? In dem Ausbildungsberuf sorgst du für die passenden Kommunikationskonzepte deines Ausbildungsbetriebs. Fragen deines Berufsalltags sind zum Beispiel: Wie wirbt man für ein neues Produkt? Wer ist meine Zielgruppe und wie erreiche ich die eigentlich? Von der Analyse über die Realisierung der Kampagne bis hin zur Wirksamkeitsüberprüfung erstreckt sich dein Aufgabengebiet. In der Ausbildung lernst du unter anderem die zielgruppen- und mediengerechte Aufbereitung von Informationen, die Funktionsweise von Marketingstrategien und die Instrumente des Projektmanagements kennen.

Nachgefragt! Wiebke Nehring, Auszubildende zur Kauffrau für Marketingkommunikation bei der Dr. Straetmans GmbH

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?
Eine Duale Ausbildung ermöglicht mir eine abwechslungsreiche Atmosphäre zwischen Berufsschule und der Arbeit im Unternehmen. Während meiner Zeit im Unternehmen bin ich im ständigen Kontakt mit anderen Mitarbeitern und meiner Ausbilderin, die mir bei Fragen oder Problemen jederzeit zur Seite steht und mich in meiner Entwicklung unterstützt. Durch die Berufsschule kann ich mein erlerntes Wissen gezielt in den Praxisphasen anwenden und in meine Aufgaben einfließen lassen. Dieser Wechsel zwischen Berufsschule und der Arbeit im Unternehmen ist in meinen Augen ein angenehmer Ausgleich, der die eigene Motivation erhöht und auch später einen einfacheren Einstieg in das Berufsleben ermöglicht.
 
Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?
Meine Ausbildung ist von Vielfalt geprägt. Ich bekomme täglich neue und interessante Aufgaben zugeteilt, um das Marketingteam bei der internen und externen Marketingkommunikation zu unterstützen. Von der Organisation von Messen und Veranstaltungen über die Gestaltung verschiedener Marketingmaterialen bis hin zur Verwaltung der Homepage habe ich sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten. Zudem habe ich die Möglichkeit, während meiner Ausbildung Einblicke in andere Abteilungen wie zum Beispiel das Produktmanagement, den Vertrieb oder die Buchhaltung zu gewinnen, um einen Gesamteindruck vom Unternehmen zu erhalten.
 
Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?
Du solltest auf jeden Fall Spaß daran haben, verschiedene Dinge zu organisieren und ein gewisses Gespür und Interesse für Ästhetik haben. Aufgrund unserer regelmäßigen Teammeetings ist es uns wichtig, dass die Arbeit im Team funktioniert und du eine aufgeschlossene Art hast. Eine sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise ist uns ebenso wichtig wie gute Englischkenntnisse, da wir häufig international kommunizieren.


Dich interessiert das Unternehmen Dr. Straetmans GmbH? Hier erfährst du mehr.

 

Wusstest du schon, dass Deutschland seit 1952 mehr Waren exportiert als importiert?

Neben dem anerkannten Abschluss zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung Außenhandel, kannst du einen zusätzlichen IHK-Abschluss erlangen, der dich zum/zur Betriebswirt/-in im Außenhandel qualifiziert. Auf Basis des dreijährigen Ausbildungsberufs BiA hast du die Möglichkeit, in einem berufsbegleitenden Studiengang unter vollständiger Anrechnung der erworbenen Kenntnisse einen international anerkannten Bachelor-Abschluss zu erwerben.

Nachgefragt! Christian Hell, Auszubildender bei der Biesterfeld AG

Warum hast du dich für eine Duale Ausbildung entschieden?
Ich wollte nach der Schule endlich in die Praxis gehen und arbeiten. Trotzdem war es mir wichtig, die Möglichkeit zu haben, mich weiterzubilden. Dass die Duale Ausbildung beides vereint, ist somit für mich optimal. 

Was ist das Besondere an deiner Ausbildung?
Das Besondere ist auf jeden Fall, ab dem ersten Tag eigenständig arbeiten zu können und vieles selber machen zu dürfen. Natürlich muss man in einem internationalen Unternehmen auch einiges kontrollieren lassen, aber mir wurde von Anfang an viel Vertrauen entgegengebracht.

Welche Fähigkeiten sollte man für den Ausbildungsberuf mitbringen?
Das Wichtigste ist es, offen und kommunikativ zu sein. Wichtig ist natürlich auch ein Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Weitere Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten im Handel haben wir hier zusammengestellt.
Dich interessiert das Unternehmen Biesterfeld AG? Hier erfährst du mehr.

Sie befördern Personen und transportieren Güter. Im Personenverkehr sind sie beispielsweise als Busfahrer im Linienverkehr oder im Reiseverkehr tätig. Im Güterverkehr sind sie hauptsächlich mit dem Lkw unterwegs. Sie verbringen viel Zeit hinter dem Steuer und kennen die Straßenverkehrsregeln im In- und Ausland. 

Vor Fahrtantritt führen sie eine Übernahme- und Abfahrtskontrolle am Fahrzeug durch. Dabei überprüfen sie z. B. die Räder, den Motor, die Beschilderung und die Funktionsfähigkeit der Bremsanlagen. Dann nehmen sie das Transportgut oder das Gepäck der Fahrgäste an. Sie sorgen dafür, dass das Gewicht der Ladung gleichmäßig verteilt ist und kontrollieren die mitzuführenden Papiere.

Ob elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder moderne Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik. Sie installieren die elektrischen Bauteile und Anlagen fachgerecht, warten sie regelmäßig, erweitern bzw. modernisieren sie und reparieren sie im Fall einer Störung.

Sie installieren Leitungsführungssysteme, Energie- und Informationsleitungen sowie die elektrische Ausrüstung von Maschinen mit den dazugehörigen Automatisierungssystemen. Sie programmieren, konfigurieren und prüfen Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Schließlich übergeben sie die Anlagen und weisen die zukünftigen Anwender in die Bedienung ein.

Ggf. organisieren sie die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Sie nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Sie achten darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, regulieren z. B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit oder wählen den Lagerplatz entsprechend aus. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch.

Für den Versand verpacken sie die Güter, füllen die Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkw. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern die Sendungen. Dabei sind einschlägige Sicherheitsvorschriften zu beachten, wie z. B. die Gefahrgutverordnung und ggf. Zollbestimmungen. Bei ihrer Arbeit bedienen sie verschiedene Transportgeräte und Fördermittel, wie beispielsweise Gabelstapler oder automatische Sortieranlagen, deren Pflege ebenfalls zu ihren Aufgaben gehört.

Im Schiff, am Kai und im Lager schlagen sie Ein- und Ausfuhrgüter um und fertigen sie ab. Sie bearbeiten die Frachtpapiere, gleichen die Fracht mit den Ladepapieren ab und bilden Ladungseinheiten für das Schiff oder den Weitertransport z. B. auf der Straße oder Schiene.

Um optimierte Frachten zu berechnen, erstellen sie z. B. anhand der Maße und Gewichte der einzelnen Güter Staupläne. Bei ein- und ausgehenden Waren prüfen sie zudem Qualität, Menge und mögliche Beschädigungen und dokumentieren die Ergebnisse. 

Sie sorgen dafür, dass Güter, die nicht unmittelbar weiterversendet werden, sachgemäß gelagert oder weiterbehandelt werden, z. B. durch Veredelung oder Trocknung. Darüber hinaus kontrollieren, verladen und sichern sie Gefahrgüter.

Sie nehmen in Logistikzentren, Industriebetrieben, Speditionen und im Versandhandel Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung, sortieren die Güter und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Sie achten darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z. B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. 

Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen die Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Sie beladen Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen geeignete Hilfen wie Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. 

Darüber hinaus optimieren sie den innerbetrieblichen Informations- Material- und Wertefluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung. Das Berechnen von Lagerkennziffern, Inventurarbeiten und einfache Jahresabschlüsse gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Sie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept und achten auf die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf, der Lagerhaltung, in der Küche, im Service in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen die Personalplanung.

Außerdem überwachen sie die Qualität der Produkte und führen Kostenkontrollen sowie Marketingmaßnahmen durch. Sie betreuen die Gäste, nehmen Reklamationen entgegen und achten auf die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

Sie sind in der Produktion und Instandhaltung tätig, wo sie dafür sorgen, dass Maschinen und Fertigungsanlagen stets betriebsbereit sind. Sie richten diese ein und prüfen ihre Funktionen. Hierfür gehen sie nach geeigneten Prüfverfahren vor, ermitteln Störungsursachen, bestellen passende Ersatzteile oder fertigen sie selbst an und führen Reparaturen aus. Nach Abschluss von Montage- und Prüfarbeiten weisen sie die Kollegen oder Kunden in die Bedingungen und Handhabung ein.

Wenn sie in der Fertigung von Maschinen und feinwerktechnischen Geräten arbeiten, stellen sie v. a. Bauteile aus Metall und Kunststoff her. Mit Techniken wie Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und den verschiedenen Fügetechniken (z. B. Schweißen, Verschrauben) sind sie ebenso vertraut wie mit dem Montieren und Justieren von Bauteilen.

Sie analysieren die Problem- und Aufgabenstellungen, die innerhalb eines Unternehmens durch den Einsatz von informations- und telekommunikationstechnischen Systemen (IT-Systemen) gelöst werden sollen. Hierfür ermitteln sie den Bedarf an IT-Systemen, beschaffen die benötigte Hard- und Software und führen sie im Unternehmen ein.

Sie beraten und unterstützen die einzelnen Fachabteilungen beim Einsatz von Anwendungssystemen und sind Ansprechpartner für Hersteller und Anbieter von IT-Systemen. Gibt es keine geeigneten Standardanwendungen auf dem Markt, beteiligen sie sich an Entwurf und Realisierung individueller Lösungen. Anwendungssysteme implementieren sie, passen sie an und installieren sie. Zudem verwalten sie die Systeme und schulen Anwender.

Ob Computersystem oder Telefonanlage - sie beraten Kunden ausführlich und fachgerecht bei der Planung und Anschaffung von unterschiedlichen IT-Produkten. Hierfür analysieren sie die speziellen Anforderungen des Kunden und konzipieren dazu passende informations- und telekommunikationstechnische Lösungen.

Projekte leiten sie kaufmännisch, technisch und organisatorisch: Sie erstellen Angebote, informieren Kunden über Finanzierungsmöglichkeiten und schließen Verträge ab. Zudem beschaffen sie die erforderlichen Hard- und Software, installieren IT-Systeme, nehmen sie in Betrieb und übergeben sie an den Kunden.

Nach Projektschluss rechnen sie die Auftragsleistungen ab. Auch Serviceleistungen gehören zur Tätigkeit: Sie stehen den Kunden als Ansprechpartner zur Verfügung, schulen sie und weisen sie in die Benutzung neuer Systeme ein. Darüber hinaus erarbeiten sie Marketingstrategien und führen sie durch.

Sie steuern die Projektabwicklung in Unternehmen auf betriebswirtschaftlicher Ebene und konzipieren dafür Kampagnen und Projekte. Auch das erforderliche Personal wählen sie aus und unterweisen es. Zudem wirken sie dabei mit, Angebote für Dienstleistungen zu gestalten und Verträge abzuschließen. Daneben bearbeiten sie Anfragen, Aufträge oder Reklamationen und sind in Vertrieb und Marketing tätig.

In Laboren prüfen sie chemische Produkte und Prozesse. Zudem entwickeln sie Stoffgemische sowie organische und anorganische Präparate. Wenn sie Strukturen und Eigenschaften von Stoffen untersuchen, nehmen sie z. B. fotometrische Gehaltsbestimmungen vor oder wenden chromatografische Verfahren an. Volumetrische, gravimetrische und spektroskopische Analysen führen sie ebenfalls durch. 

Mitunter zählen auch immunologische, diagnostische oder biotechnische Arbeiten zu ihren Aufgaben. Versuchsreihen und messtechnische Aufgaben erledigen sie weitgehend selbstständig. Die Versuchsabläufe protokollieren sie und werten sie am Rechner aus. Da sie oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, müssen sie Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig einhalten.

Sie stellen aus organischen und anorganischen Rohstoffen chemische Erzeugnisse wie Farben, Pflanzenschutzmittel, Waschmittel oder Kosmetika her und bedienen hierfür rechnergestützte Maschinen und Fertigungsstraßen. Sie füllen die Rohstoffe in Behältnisse ein, fahren die Produktionsanlagen an und heizen, kühlen oder destillieren die Rohstoffe.

Während der Herstellung kontrollieren sie regelmäßig Messwerte und entnehmen Proben, um die Produktqualität zu überprüfen. Die fertigen Produkte füllen sie ab und protokollieren den Fertigungsverlauf. Daneben pflegen und reparieren sie die Produktionsanlagen. Sie beteiligen sich auch an der Entwicklung von verfahrenstechnischen Prozessen.

Ansprechpartnerinnen :
Beate Pönisch Fachreferentin Aus- und Weiterbildung // Personalentwicklung

Tel.: 040 30801-158

Mobil: 0170 4603550

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