Azubi des Nordens 2019

Der Ausbildungspreis würdigt die ausgezeichneten Leistungen von Absolventinnen und Absolventen einer dualen Berufsausbildung in der Handels- und Dienstleistungsbranche sowie das Engagement der Ausbildungsbetriebe. 

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Ausbildungspreises 2019 stehen fest. Am 23. Oktober werden die Preise in einem feierlichen Rahmen im Schloss Osnabrück verleihen. Seien Sie dabei und freuen Sie sich auf die Preisträgerinnen und Preisträger und ein kurzweiliges Programm.

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Wer wird Publikumspreisträgerin?

Fünf Kandidatinnen erzählen in einem kurzen Video, was sie und ihre Ausbildung besonders macht.

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Jedes Jahr zeichnen wir in Norddeutschland herausragende Absolventen aus Handel und Dienstleistung aus.

Du musstest besondere Herausforderungen während deiner Ausbildungszeit meistern, hast innovative Projekte mitgestaltet, gesellschaftliches Engagement gezeigt oder Zusatzqualifikationen erworben? Oder hast du gemeinsam mit Kollegen eine besondere Leistung erbracht? Dann bewirb dich jetzt für unseren Ausbildungspreis.   

Diese Preise vergeben wir:

1.000 € Preisgeld + INW-Bildungsgutschein

Der Ausbildungspreis wird in den vier Kategorien Großhandel, Außenhandel, Einzelhandel und Dienstleistung vergeben.

1.500 € Preisgeld + INW-Bildungsgutschein

Die Senator Ing. Albert Brickwedde Stiftung vergibt jährlich einen Förderpreis für das Meistern besonderer persönlicher Herausforderungen während der Ausbildungszeit.

500 € Preisgeld + INW-Bildungsgutschein

Stell dich und deine Ausbildungserfolge in einem kurzen Video vor. Das Publikum entscheidet. Das Video mit den meisten Likes gewinnt den Publikumspreis.

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FAQ:

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Interview mit RA Andree Schlick vom OFGA e. V.

Interview mit Erwin Koschembar, Ausbildungsbeauftragter der Deutschen Automatenwirtschaft

Sie unterstützen den Ausbildungspreis „Azubi des Nordens“ nun schon zum zweiten Mal. Warum ist Ihnen das Engagement für die Duale Berufsausbildung so wichtig? 

Erwin Koschembar: Ausbildung schafft Zukunft und Chancen! Im Zeitalter des demografischen Wandels, der Akademisierung sowie der Automatisierung von Prozessen bedeutet die Duale Berufsausbildung für viele Betriebe Planungssicherheit und Bindungsmöglichkeit im Bereich Personal. Für Jugendliche ist sie eine Chance auf Selbstständigkeit und den Einstieg ins Berufsleben. Nicht jeder will und kann studieren, eine Ausbildung ist da eine gute und wichtige Alternative. Der Preis ‚Azubi des Nordens‘ verleiht dem Thema Ausbildung und den hier engagierten Betrieben öffentliche Aufmerksamkeit – ein Grund für uns, die Veranstaltung zu unterstützen. Außerdem berücksichtigt der Preis auch soziales Engagement und das Meistern besonderer persönlicher Herausforderungen. Die wichtige Botschaft dabei ist aus unserer Sicht, dass der Mensch ganzheitlich betrachtet wird und nicht nur für seine Noten, sondern auch für seinen Spirit prämiert wird. In diesem Ansatz finden wir uns wieder und unterstützen ihn deshalb.“

Auch in Ihrer Branche ist Ausbildung ein wichtiges Thema. Was tun Sie, um junge Nachwuchsfachkräfte zu fördern?
Koschembar: Fördern bedeutet, Stärken zur Entfaltung zu bringen. Deshalb muss Förderung individuell sein und sich nach dem Bedarf, den Wünschen und dem Potential der Auszubildenden richten. Deshalb gibt es meist eine ganze Palette von Instrumenten zur Förderung: vom Nachhilfeunterricht über Weiterbildungen bis hin zu Kooperationen mit branchennahen Automatenbetrieben, insbesondere aus der Vending-Branche. Unsere Verbandsmitglieder sind da sehr engagiert und kreativ. Jeder Betrieb hat einen guten Mix an Fördermöglichkeiten für sich entwickelt, der bei den größeren Betrieben bis zur eigenen Weiterbildungsakademie reicht. Ebenso wichtig wie die individuelle Förderung sind Entwicklungsmöglichkeiten für die Jugendlichen und ein Ziel, auf das sie hinarbeiten können. Nur so wird aus den Azubis echter ‚Unternehmensnachwuchs‘, der den Betrieb weiter vorantreibt. Es ist übrigens nicht selten, dass unsere Azubis nach der Ausbildung gleich eine Verantwortungsposition für eine kleinere Einheit übernehmen. Wer die Lust und das Potential mitbringt, wird vom Unternehmen auf diesem Weg begleitet. Genau das erwartet im Übrigen die ‚Generation Z‘ von ihrem Arbeitgeber: einen individuellen Förderansatz der die nächsten Karriereschritte im Unternehmen möglich macht.“

Warum empfehlen Sie jungen Menschen, sich für einen Ausbildungsberuf zu entscheiden?
Koschembar: Die größten Vorteile einer beruflichen Ausbildung sind die große Praxisnähe, die intensive Begleitung während der ersten beruflichen Schritte, die guten Karriereaussichten und die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ob allerdings eine Berufsausbildung, ein Duales Studium oder ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule das Richtige ist, hängt von jedem Einzelnen ab. Deshalb raten wir auch nie pauschal zu einer Ausbildung – auch wenn wir mehr freie Ausbildungsplätze als Bewerber haben. Viele brechen das Studium ab, weil es nicht zu ihnen passt. Manch einer vermisst den Praxisbezug, andere wiederum studieren erst später und profitieren dabei von ihren Erfahrungen aus der Ausbildung, die sie zuvor absolviert haben. Der eine Weg schließt den anderen also nicht aus, manchmal ergänzen sich vielmehr beide sinnvoll.“

Kontakt

Annang
Isabel Annang
Referentin Aus- und Weiterbildung
Tel.: 040 30801-239
Geißendörfer
Dinah Geißendörfer
Persönliche Referentin des Hauptgeschäftsführers
Tel.: 040 30801-254
Hüllen
Carina Hüllen
Veranstaltungsorganisation und Messen
Tel.: 040 30801-156
12.10.2017

AGA und INW vergeben Ausbildungspreis "Azubi des Nordens" in Bremen

Pressemitteilungen | Events

Der AGA Unternehmensverband und das INW – Bildungswerk Nord haben heute im GOP-Varieté-Theater in Bremen die Auszeichnung Azubi des Nordens an insgesamt drei Jungkaufleute aus den Branchen Großhandel, Außenhandel und Dienstleistung in einer feierlichen Gala verliehen. Zusätzlich wurden zehn Landessieger aus den fünf Küstenländern geehrt und ein Förderpreis vergeben. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Cornel Wisskirchen, Sprecher der Geschäftsleitung Hamburg Deutsche Bank AG, und Helmut Münnich, Vorsitzender des INW-Bildungswerks Nord und der Senator Ing. Albert Brickwedde Stiftung.

„Durch die herausragenden Leistungen und das Engagement, das die Preisträgerinnen und Preisträger in den Ausbildungen gezeigt haben, sind sie auch Vorbilder für die kommenden Azubi-Jahrgänge“, sagte Bürgermeister Dr. Sieling. In seiner Rede hob der Bürgermeister ebenfalls die Bedeutung der Dualen Ausbildung hervor: „Das duale Ausbildungssystem leistet einen großen Beitrag für Wohlstand und Wirtschaftswachstum sowie den sozialen Zusammenhalt in unserem Land.“

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, bekräftigte: „Damit Deutschland auch künftig wirtschaftlich erfolgreich bleiben kann, ist berufliche Bildung unabdingbar. Der Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitskräften aus dem Inland wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Daneben ist in einer zunehmend digitalisierten und sich wandelnden Arbeitswelt, in der die qualifikatorischen Anforderungen tendenziell wachsen, auch eine kontinuierliche Weiterbildung ein wesentlicher Schlüssel zu einem langfristig erfolgreichen Berufsleben. Nicht zuletzt gilt: Eine gute berufliche Bildung ist und bleibt der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit.“

In seiner Begrüßung forderte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: „Es ist an Zeit, unsere Anstrengungen in Bildung zu erhöhen. Durch gezielte Investitionen muss die kommende Regierung die bildungspolitischen Bemühungen der Länder flankieren. Wir benötigen mehr Lehrerinnen und Lehrer, besser ausgerüstete Schulen und Rahmenbedingungen, die nicht den universitären Abschluss als den einzig wahren anbietet, sondern auch die berufliche Ausbildung gleichberechtigt unterstützt. Deshalb muss die berufliche Bildung einem Universitätsabschluss gleichgesetzt werden. Wenn die unterschiedlichen Ausbildungsformen erst einmal gleichgestellt sind, dann werden sich automatisch mehr junge Menschen für eine Duale Ausbildung entscheiden.“

Höhepunkt der Veranstaltung war das Gruppenbild von allen 14 Preisträgern, die den Applaus der rund 200 Gäste genossen. Abgerundet wurde die Gala durch Auftritte zweier Künstler aus dem Programm des GOP Varieté-Theaters.

Seit mehr als 16 Jahren vergeben AGA und INW ihren Ausbildungspreis im Norden. Die Auszeichnung ist mit 500 Euro und einem Bildungsgutschein dotiert. Die Azubis des Nordens – also die Besten der Besten – erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Wettbewerb sind ein gutes Gesamtergebnis in der Prüfung der Industrie- und Handelskammer und eine sehr gute Benotung des praktischen und mündlichen Prüfungsteils. Eine Jury aus Ausbildungsexperten wählt aus den Bewerbungen die besten Auszubildenden aus.

Zudem wird seit einigen Jahren auch ein Förderpreis verliehen. Er geht an junge Menschen, die besondere Herausforderungen während ihrer Ausbildung bewältigt, herausragendes gesellschaftliches Engagement gezeigt oder Zusatzqualifikationen erworben haben. In diesem Jahr wird erneut der Förderpreis von der Senator Ing. Albert Brickwedde Stiftung, Osnabrück, vergeben. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und soll eine Investition in zusätzliche Aus- und Weiterbildung ermöglichen.

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger in den fünf norddeutschen Bundesländern sind:

Azubis des Nordens

Jessica Morais Duarte (Gebr. Westhoff GmbH & Co. KG, Bremen)

Robert Hahn (MEGA eG, Hamburg)

Ariel Salm (OKTAN Mineraloel-Vertrieb GmbH, Hamburg)

Förderpreisträgerin:

Stefanie Herz (Kraeft GmbH Systemtechnik, Bremen)

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner in den Bundesländern

Bremen:

Andreas Durejew (METRO Cash & Carry Deutschland GmbH)

Leander Kortjohann (Erlebnis Bremerhaven GmbH)

Hamburg:

Tammy Marie Csoti (OTC Paper GmbH)

Mecklenburg-Vorpommern:

Mareike Günther (NETTO ApS &Co. KG, Stavenhagen)

Julia Ulrich (Neubrandenburger Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg)

Niedersachsen:

Shari Plate (Diesel Technic AG, Kirchdorf)

Morena Preuß (Helmut Springer Autoteile GmbH & Co. KG, Stuhr)

Anja Schröder (SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG, Osnabrück)

Schleswig-Holstein:

Marina Schauer (HAGEN Deutschland GmbH & Co. KG, Holm)

Jana Wendel (Peek&Cloppenburg KG, Flensburg)

Ausbildungspreis

Kontakt

Schnitker
Martin Schnitker
Pressesprecher
Tel.: 040 30801-151 • 0177 3470585