Der INW Unternehmensservice und der AGA Unternehmensverband richten das Format ImpulsNetWorking mehrmals jährlich aus. Neben einem Impulsvortrag von einem Experten zu einen spezifischen Thema  geht es bei der Veranstaltung um die Vernetzung sowie den Erfahrungsaustausch.

Der Netzwerkabend

Seit Mitte 2017 veranstaltet der AGA Unternehmensverband ein neues Event-Format: Mit dem ImpulsNetWorking vernetzt den Hamburger Mittelstand, Gründer und Jungunternehmer. Jeder Abend steht unter einem anderen Aspekt der Geschäftswelt. Das Prinzip: Zum Auftakt geben Experten einen kurzen Impulsvortrag im interaktiven Dialog mit den Teilnehmern. Das Netzwerken steht im Vordergrund, daher lässt der Abend viel Raum für Austausch und neue Kontakte. Im Anschluss an den Vortrag klingt der Abend bei Fingerfood und Getränken gemeinsam aus.

Informationen und Anmeldung

Frederik Scherler: frederik.scherler@aga.de oder 040 30801-141

Das waren die Themen der vergangenen Veranstaltungen

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29.10.2020

Corona-Pandemie: Bund und Länder einigen sich auf neue Maßnahmen für den November

Nachrichten | Corona | Politik

Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 28. Oktober 2020 für den Monat November auf weitreichende Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verständigt. Ziel der neuen Maßnahmen soll es sein, die Infektionsdynamik zu unterbrechen, um eine akute Gesundheitsnotlage zu vermeiden.

Bund und Länder vereinbarten ergänzend zu den bisherigen Beschlüssen folgende Maßnahmen, die ab 2. November bis 30. November 2020, bundesweit gelten:

  • Kontakte verringern: Kontakt von maximal zehn Personen aus maximal zwei Haushalten erlaubt.
  • Bildung: Schulen und Kindergärten bleiben offen. 
  • Handel: Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. In Geschäften darf sich pro 10 qm Verkaufsfläche nicht mehr als ein Kunde aufhalten.
  • Gastronomie: Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen müssen schließen. Abhol- und Lieferservice sind weiter erlaubt.
  • Freizeit: Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Konzerthäuser und Theater müssen schließen.
  • Tourismus: Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind für Touristen verboten.  
  • Sport: Amateur- und Freizeitsport wird eingestellt. Profisport findet ohne Zuschauer statt.
  • Wirtschaftshilfen: Geschlossene Firmen erhalten bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem Vorjahresmonat.

Die Länder werden die Maßnahmen in den nächsten Tagen in ihren Verordnungen umsetzen. Auch Thüringen stimmte den Regeln zu. In einer Protokollnotiz erklärte das Bundesland, die Beschlüsse zunächst dem Thüringer Landtag in einer Sondersitzung zur Bestätigung vorzulegen.

Hier finden Sie den Beschluss im Wortlaut.

Weiterhin erneuerten Bund und Länder den Aufruf zur Einhaltung der AHA+AL Regeln. Dazu gehören der Mindestabstand von 1,5 Metern, die Hygieneregeln und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) in öffentlichen Bereichen. Hinzu kommt die dringende Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. 

Entsprechend der Hotspot-Strategie gegen die Infektionsdynamik gelten unter anderem spätestens bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche eine erweiterte Maskenpflicht, eine Sperrstunde um 23 Uhr sowie Begrenzungen für Feiern im Familien- oder Freundeskreis. Ziel sei es weiterhin, die Kontaktnachverfolgung zu gewährleiten und damit die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten. 

Die Beschlüsse für Hotspots (mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage) im Detail:

  • Erweiterungen der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen auf 100 Personen, Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes
  • Einführung von Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum auf maximal zehn Personen
  • verbindliche Einführung der Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe einschließlich eines generellen Außenabgabeverbotes von Alkohol
  • weitergehende verbindliche Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Feiern auf zehn Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie auf zehn Teilnehmer aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum. 

Bundesregierung und Bundesländer hatten sich bereits am 15. April, 30. April, 6. Mai, 25. Mai, 29. Juni, 16. Juli 2020, 7. Oktober und 14. Oktober auf Schritte im Vorgehen während der Corona-Pandemie geeinigt und Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie beschlossen. Am 6. Mai einigten sich Bund und Länder darauf, dass die Bundesländer seitdem für die konkrete Umsetzung der weiteren Schritte selbst verantwortlich sind. Zudem wurde ein regionaler Notfallmechanismus vereinbart. Demnach müssen die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt wird.  

Die Verordnungen der norddeutschen Bundesländer zum Download:


Die neueste Verordnung aus Hamburg vom 23. Oktober 2020 finden Sie hier als Lesefassung.

Die neue Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein in der ab 24. Oktober 2020 geltenden Fassung können Sie hier einsehen.


Die Verordnung aus Thüringen vom 30. September 2020 finden Sie hier.
 

Wir aktualisieren die Informationen fortlaufend.

 

Kontakt

Buchholz
Christian Buchholz
Referent Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040 30801-162
Stehr
Carolin Stehr
Referentin Grundsatzfragen und Studien
Tel.: 040 30801-154