ImpulsNetWorking

Der INW Unternehmensservice und der AGA Unternehmensverband richten das Format ImpulsNetWorking mehrmals jährlich aus. Neben einem Impulsvortrag von einem Experten zu einen spezifischen Thema  geht es bei der Veranstaltung um die Vernetzung sowie den Erfahrungsaustausch.

Der Netzwerkabend

Seit Mitte 2017 veranstaltet der AGA Unternehmensverband ein neues Event-Format: Mit dem ImpulsNetWorking vernetzt den Hamburger Mittelstand, Gründer und Jungunternehmer. Jeder Abend steht unter einem anderen Aspekt der Geschäftswelt. Das Prinzip: Zum Auftakt geben Experten einen kurzen Impulsvortrag im interaktiven Dialog mit den Teilnehmern. Das Netzwerken steht im Vordergrund, daher lässt der Abend viel Raum für Austausch und neue Kontakte. Im Anschluss an den Vortrag klingt der Abend bei Fingerfood und Getränken gemeinsam aus.

Informationen und Anmeldung

Frederik Scherler: frederik.scherler@aga.de oder 040 30801-141

Das waren die Themen der vergangenen Veranstaltungen

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23.05.2022

ifo-Studie zur wirtschaftlichen Abhängigkeit Deutschlands von China

Nachrichten | CB Artikel

Mit der Problematik der zunehmenden wirtschaftlichen Abhängigkeit deutscher Unternehmen von chinesischen Zulieferern und deren Absatzmarkt setzt sich die Studie vom ifo-Schnelldienst „Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen: Wie abhängig ist Deutschland vom Reich der Mitte?“ kritisch auseinander. Im Rahmen der Ifo-Befragung gaben 46 Prozent der Industrieunternehmen sowie 40 Prozent der Handelsunternehmen an, auf wichtige Vorprodukte aus China angewiesen zu sein. Aus China kommen zudem knapp 3 Prozent der kritischen Industrieprodukte Deutschlands wie insbesondere Chemiegüter, elektrische Ausrüstung und Transportausrüstung. Höchst problematisch ist die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen, die für die Produktion von Schlüsseltechnologien benötigt werden, die zur Bekämpfung des Klimawandels (Windräder, Elektroautos, Photovoltaik, Wasserstofftechnologien, etc.) oder zur Automatisierung von Prozessen beitragen. Zu diesen Rohstoffen gehören unter anderem seltene Erden wie Dysprosium, Neodym und Praseodym. Mit dem Ziel die Abhängigkeit von China zu reduzieren, wollen nichtdestotrotz laut der Ifo-Befragung knapp 50 Prozent der deutschen Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, 44 Prozent im Großhandel und 55 Prozent im Einzelhandel ihre Importe aus China herunterfahren. Weitere Gründe sind gestiegene Frachtkosten, die Störanfälligkeit des Transports und politische Unsicherheit. Die (geplante) nationale Umsetzung der europäischen Sorgfaltspflichtenrichtlinie könnte aufgrund ihrer strengen Vorgaben zur Überwachung der Einhaltung der Menschenrechte auch bei Zulieferern den Handel mit chinesischen Unternehmen zusätzlich erschweren. Die hierdurch entstehende Lücke soll insbesondere durch Importe aus anderen europäischen Ländern kompensiert werden. Die Abhängigkeit von China lässt sich nach Auffassung der ifo zudem durch Freihandelsabkommen mit Entwicklungsländern und einer Kreislaufwirtschaft mit erhöhter Ressourceneffizienz in Europa verringern.

ChefBrief-Artikel