25.08.2020

„Ideen gehören zum Sortiment“ – Zajadacz erneut mit dem Doppel-Siegel ausgezeichnet

Nachrichten | Employer Branding

Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG hat erfolgreich an der Rezertifizierung zum „Anerkannt Guten Arbeitgeber“ und „Anerkannt Guten Ausbilder“ teilgenommen. Die Verleihung des Doppel-Siegels fand am 18. August 2020 statt.

Auch wenn der Name Zajadacz nicht danach klingt, handelt es sich bei dem in Neu Wulmstorf ansässigen Großhandel um ein hanseatisch geprägtes, mittelständisches Handelsunternehmen. U.a. durch den Ausbau digitaler Kompetenz und die flexible Neuinterpretation der Rolle als Elektrogroßhandel im dreistufigen Vertriebsprozess hin zum Ideengeber und Anbieter für wertschöpfende Dienstleistungen konnte Zajadacz mit seinen 550 Beschäftigten mit 260 Mio. Euro Jahresumsatz nochmals eine deutliche Umsatzsteigerung zum Vorjahr erzielen.

Nach den sehr positiven Befragungen zum „Anerkannt Guten Arbeitgeber“ 2016 und 2018 wollten die Geschäftsführer Ralf Moormann und Detlef Ploew in diesem Jahr nun wissen, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie das Verhältnis zwischen Führungskräften und Belegschaft einschätzen. Fühlen sich alle gut informiert und „abgeholt“? Stimmt die weitgehend positive Einschätzung, die das Unternehmen aus Mitarbeitergesprächen und anonymen Arbeitgeberbewertungsplattformen - wie beispielsweise kununu - gewonnen hat, mit den Aussagen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überein? Mit der Befragung der Beschäftigten im Rahmen des Siegel-Verfahrens des AGA wurde dies objektiv und anonym überprüft – und schließlich positiv bestätigt.

So hat das Unternehmen in den vergangenen Wochen erneut den Rezertifizierungsprozess durchlaufen. Mit Erfolg. Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG ist für weitere 24 Monate „Anerkannt Guter Arbeitgeber“ und „Anerkannt Guter Ausbilder“. Dabei ist es auch kein Zufall, dass Zajadacz besonders mit seinem hohen Engagement im Bereich der Nachwuchssicherung punktet. 29 Auszubildende beschäftigt der Elektrotechnik-Experte. Die Übernahmequote liegt bei 95%. Die Förderung und Forderung, die die Auszubildenden während ihrer Zeit im Unternehmen erfahren, spielt hierbei sicherlich eine große Rolle: 95 Prozent der Azubis geben an, dass sie sich jederzeit an ihren Ausbilder oder andere Ansprechpartner wenden können, falls Hindernisse oder Schwierigkeiten auftreten. Die Einbindung der Auszubildenden in das Unternehmen ist groß und gipfelt in der Übergabe kleiner Projekte, die eigenständig abgewickelt werden. So liegt z.B. die Beschaffung des gesamten Büromaterials zu 100% in der Hand der Auszubildenden. Betriebsinterner Unterricht, Azubiveranstaltungen und die Möglichkeit von Auslandspraktika bei Lieferantenpartnern runden das positive Bild ab. 

Die interne Kommunikation steht bei Zajadacz besonders im Fokus. Regelmäßige Feedback-Runden und das Ziel aller Führungskräfte, Lösungen in direkten Gesprächen zu finden, gehören zum Tagesgeschäft. „Das klingt so einfach und ist bei mehr als 550 Beschäftigten in 25 Niederlassungen eine echte Herausforderung. Persönliche Gespräche sind für eine positive Entwicklung unerlässlich. Nur so kann das Unternehmen gemeinsam mit der Belegschaft wachsen, Maßnahmen überprüfen und sinnvolle Personalentwicklung betreiben. Es war eine gute Bestätigung, zu sehen, dass Beschäftigte und Führung sich in der Bewertung so vieler Dinge erneut einig sind“, fasst Detlef Ploew die Ergebnisse der Rezertifizierung zusammen. Bei allem Erfolg bleibt das Unternehmen aber auch selbstkritisch. „Wir kennen unsere Baustellen und wissen, dass die Auszeichnungen auch die Verpflichtung darstellen, bislang noch nicht optimale Gegebenheiten zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Aus den Ergebnissen der letzten Befragung entstand beispielsweise unser mittlerweile etabliertes „Kraftwerk“, ein allen Beschäftigten zur Verfügung stehendes digitales Weiterbildungsportal“, so Ralf Moormann, Sprecher der Geschäftsführung. Moormann ergänzt: „Die Menschen stehen im Mittelpunkt und entscheiden über Erfolg oder Misserfolg.“ Anders als in typischen Konzernstrukturen verfügt bei Zajadacz jeder Mitarbeiter über direkte Mitgestaltungsmöglichkeiten – beispielsweise über die Ideenbörse.

Zajadacz bietet ein familiäres Umfeld mit eindeutiger Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. „Es geht uns nicht nur um Quartalsberichte, sondern um einen nachhaltigen Umgang mit der Belegschaft“, erläutert Moormann. Dies bestätigt auch eine große Mehrheit der Mitarbeiter. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich im Vergleich zu den ersten beiden Zertifizierungsrunden noch einmal verbessert. Aktuell können nach eigenen Angaben 87 Prozent der teilnehmenden Beschäftigten Familie und Beruf in Einklang bringen. Gerade im Hinblick auf die Herausforderung der Corona-Pandemie ein bemerkenswertes Ergebnis. 

Und Herausforderungen gibt es genug. Gute Fachkräfte kann ein stetig wachsendes Unternehmen wie Zajadacz immer gebrauchen. Der demografische Wandel, die Randlage in der Metropolregion Hamburg, der technologische Fortschritt – das sind nur einige der Faktoren, die das Unternehmen und seinen Erfolg beeinflussen. Zajadacz bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kontinuität in der Unternehmensführung und verlässliche Rahmenbedingungen. „Durch das bei uns vorhandene familiäre Umfeld fühlen sich die meisten Mitarbeiter bei uns sehr wohl. Führungskräfte und Mitarbeiter begegnen sich auf Augenhöhe“, so Ploew. 

Katharina Stellmacher, Leiterin Personalmanagement, ergänzt: „Grundlage für eine lange Betriebszugehörigkeit ist, dass Führungskräfte und Mitarbeiter grundsätzlich zufrieden sind. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang untereinander ist die Basis, aber auch der ein oder andere Benefit, den wir unseren Beschäftigten anbieten, trägt dazu bei. Die Möglichkeit zu ortsflexiblem Arbeiten rückte in den vergangenen Monaten auch bei uns mehr und mehr in den Fokus. Corona hat uns gezeigt, dass dies ggf. auch für Bereiche möglich gemacht werden kann, für die es vorher noch nicht denkbar war. So ist es zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wie in einer guten Beziehung, in der man Verständnis und Respekt für die Belange des Gegenübers aufbringt und letztlich beide davon profitieren. Ich denke, dass dies nicht nur die inhaltliche, sondern auch die emotionale Bindung zwischen Zajadacz und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärkt.“

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