01.09.2021

NORDHANDEL: Standpunkte zur Bundestagswahl 2021

NORDHANDEL | Pressemitteilungen | Unternehmen | Politik

Die Wirtschaft ist nicht der Problemverursacher, sondern der unverzichtbare Lösungspartner für die komplexen Herausforderungen und Krisen unserer Zeit. Nicht gegen, sondern zusammen mit der Wirtschaft muss die Politik die Zukunft gestalten. So lautet der Tenor des Standpunktpapiers zur Bundestagswahl, das der Dachverband NORDHANDEL heute vorstellt.

NORDHANDEL-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: „Diese Bundestagswahl ist richtungsweisend für das gesamte Jahrzehnt und darüber hinaus. Entweder finden wir zu einer wirtschaftsnahen Politik zurück, die unseren Wohlstand stabilisiert und sich auf die Stärken der Sozialen Marktwirtschaft besinnt. Oder wir bremsen den dringend erforderlichen Aufschwung aus, indem wir unseren Unternehmen durch weitere Bürokratie, höhere Steuern und Verbote noch engere Ketten anlegen.“

Mit seinen Positionen zur Bundestagswahl gibt NORDHANDEL der künftigen Bundesregierung Handlungsempfehlungen in neun Politikfeldern. „Die neue Regierung muss sich mit Nachdruck für den deutschen Handel und im Besonderen für den Außenhandelsstandort Norddeutschland einsetzen. Die Metropolregion Hamburg ist zentrale Drehscheibe für den Außenhandel in Europa. Um den globalen Kräfteverschiebungen standzuhalten und weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Deutschland als Markt attraktiv bleiben“, so Dr. Hans Fabian Kruse. Bürokratische Ungetüme wie das Lieferkettengesetz seien Bremsklötze, die in der Sache keinen Fortschritt erzielten und den Handel über Gebühr belasteten.

Deutlich spricht sich NORDHANDEL für die Schuldenbremse und gegen Vermögenssteuern oder höhere Unternehmenssteuern aus. „Wachstum muss auf Produktivität und Investitionen aufbauen, nicht auf Staatsausgaben und Schulden. Die Unternehmen brauchen daher Freiraum und Rahmenbedingungen, die es Ihnen erlauben, sich auf ihr Geschäft zu konzentrieren und Innovationen voranzutreiben. Neue oder noch höhere Steuern verhindern nicht nur Investitionen und konterkarieren die Anstrengungen der Betriebe. Sie machen auch den Wirtschaftsstandort Deutschland zusehends unattraktiv,“ betont NORDHANDEL-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse.

NORDHANDEL ist der Dachverband von zwölf norddeutschen Wirtschaftsorganisationen, darunter AGA Unternehmensverband, CDH im Norden – Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb, und WGA, Wirtschaftsvereinigung Groß- und Außenhandel Hamburg. Mit insgesamt 7.500 Mitgliedsunternehmen vertritt NORDHANDEL die Interessen des Einzelhandels, der Handelsvermittlung und des Groß- und Außenhandels in Norddeutschland.

Kontakt

Tschirch
Volker Tschirch
Hauptgeschäftsführer
Tel.: 040 30801-155
Wemhöner
Janis Wemhöner
Referent Aus- und Weiterbildung sowie Handelsfragen
Tel.: 040 30801-239