30.03.2020

Schutzschirme der Länder: Unterstützung von Unternehmen und Institutionen in der Corona-Krise

LVGA | Nachrichten | Corona | Unternehmen | Politik

In der Corona-Krise unterstützen die Bundesländer unter anderem Unternehmen mit eigenen Hilfspaketen. Wer wird gefördert? Was wird gefördert? Wie wird gefördert? Wie erfolgt die Antragsstellung? Einen Überblick über die Maßnahmen finden Sie hier:

Das Land Sachsen-Anhalt hat für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen ein Sofortprogramm aufgelegt. Die einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschüsse mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro werden gestaffelt nach der Anzahl der Beschäftigten ausgezahlt:

  • 9.000 Euro (bis zu 5 Mitarbeiter)
  • bis zu 15.000 Euro (6 bis 10 Mitarbeiter)
  • bis zu 20.000 Euro (11 bis 25 Mitarbeiter)
  • bis zu 25.000 Euro (26 bis 50 Mitarbeiter)

Es können Betriebsausgaben, die aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid 19-Pandemie nicht aus eigener Liquidität bezahlt werden können, geltend gemacht werden.

Die Anträge stehen ab sofort bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zum Download bereit. Das Antragsformular sowie ein Merkblatt finden Sie hier. In Kürze ermöglicht die Investitionsbank Sachsen-Anhalt auch eine Online-Antragstellung.

Weitere Schritte:

  • Senden Sie das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular als Scan (PDF) bis spätestens zum 31. Mai 2020 an soforthilfe-corona@ib-lsa.de.
  • Für postalisch eingehende Anträge ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen.
  • Die zweckentsprechende Verwendung der Soforthilfe ist nachzuweisen.

Zusätzlich bietet die Investitionsbank Sachsen-Anhalt Tilgungsdarlehen mit mittleren oder längeren Laufzeiten an, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern.

Weitere Informationen zu den Hilfen für die Wirtschaft finden Sie hier.

Der Freistaat Thüringen unterstützt Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, Soloselbstständige und Angehörige freier Berufe, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 2. April 2020 werden die Zuschüsse des Landes mit denen des Bundes verrechnet. Beispiel: Wenn ein Unternehmen bereits 5.000 Euro durch die Thüringer Soforthilfe bekommen hat, erhält es maximal noch 4.000 Euro aus dem Bundesprogramm (insgesamt 9.000 Euro). Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe der Soforthilfe wird nach der Zahl der Beschäftigten (einschließlich Inhaber, Auszubildende können eingerechnet werden) pro Unternehmen gestaffelt:

  •   9.000 Euro (bis 5 Beschäftigte)
  • 15.000 Euro (6 bis 10 Beschäftigte)
  • 20.000 Euro (11 bis 25 Beschäftigte) 
  • 30.000 Euro (26 bis 50 Beschäftigte)

Eine Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2020 möglich. 

Das Antragsformular für Unternehmen, die bisher noch keinen Antrag gestellt haben bzw. ihren unvollständigen Antrag von der Thüringer Aufbaubank für eine neue Antragsstellung zurück erhalten haben, finden Sie hier

FAQs zum Corona Soforthilfeprogramm 2020 Wirtschaft finden Sie hier

Weitere Informationen zum Soforthilfeprogramm Corona 2020 Wirtschaft finden Sie bei der Thüringer Aufbaubank.

 

Wir aktualisieren die Informationen fortlaufend.

 

Kontakt

Buchholz
Christian Buchholz
Referent Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 040 30801-162
Schnitker
Martin Schnitker
Pressesprecher
Tel.: 040 30801-151 • 0177 3470585
Stehr
Carolin Stehr
Referentin Grundsatzfragen und Studien
Tel.: 040 30801-154