23.11.2020

Umgestalteter Jungfernstieg: VMG-Vorsitzender Volker Tschirch kritisiert „Schnellschuss mit diffusen Wirkungstreffern“

VMG | Pressemitteilungen

Der Jungfernstieg ist ein Prachtboulevard mit überregionaler Ausstrahlung. Der VMG Nord begrüßt jede Anstrengung, die Attraktivität des Jungfernstiegs und der City weiter zu steigern.

„Mit dem jüngsten Umbau wurde eine richtige Verbesserung für die Radfahrer erreicht. Ansonsten sehen wir aktuell nur Verlierer. Die Verkehrslenkung ist noch unzureichend, Fußgänger können die Straße noch nicht wesentlich besser queren, die provisorisch anmutenden Holzkübel sind optisch nicht ansprechend – die Aufenthaltsqualität muss noch spürbar gesteigert werden“, fasst Tschirch die vielfach geäußerten Sorgen zusammen. 

Und der Zeitpunkt für die Maßnahme ist mitten in der Pandemie eine zusätzliche Herausforderung. „Dieser politische Schnellschuss hat diffuse Wirkungstreffer und es muss nun schnell nachgebessert werden“, so Tschirch. Die Frequenzzahlen im Neuen Wall haben sich halbiert. Händler klagen über ausbleibende Kundschaft, Kunden über ein unzureichendes Verkehrsleitsystem. Eine frühzeitige und aktive Beteiligung der betroffenen Anlieger, Geschäftsleute und aller Stakeholder wäre wünschenswert. „Es braucht ein Verkehrskonzept für die angrenzenden Straßen, das auch diejenigen mitdenkt, die mit dem Auto kommen. Der Einzelhandel in der City kann auf diese Kundschaft gerade jetzt nicht verzichten.“

Im VMG Nord sind große und mittlere Fachgeschäfte sowie Filialunternehmen in den fünf Küstenländern organisiert. Diese personalintensiven Unternehmen gehören zu den klassischen Betriebsformen des Einzelhandels, die mit ihren erlebnisorientierten Verkaufskonzepten und Investitionen in Geschäftsimmobilien die Attraktivität der Innenstädte im Norden fördern. 

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Volker Tschirch
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