1. Runde der Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel in Mecklenburg-Vorpommern

 

Rostock, 12. Mai 2017

Die Gespräche in der 1. Runde der Tarifverhandlungen für den Groß- und Außenhandel in Mecklenburg-Vorpommern wurden heute ergebnislos vertagt.

Die Gewerkschaft Verdi fordert 6 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 130 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. „Eine Lohnsteigerung von 6 Prozent ist unrealistisch und kann von vielen Betrieben des Groß- und Außenhandels nicht erbracht werden. Die geforderte Mindestanhebung von 130 Euro würde eine unverhältnismäßige Lohnsteigerung in den unteren Lohngruppen von deutlich mehr 7 Prozent darstellen und damit deutlich überhöhte Kosten im Bereich der Niedrigqualifizierung auslösen“, sagte Volker Hepke, Leiter der AGA-Tarifkommission, heute in Rostock.

Die Forderung der Gewerkschaft Verdi nach einer Laufzeit von nur 12 Monaten ist für den AGA nicht annehmbar: „Unsere Betriebe benötigen Planungssicherheit. Dies ist mit einer so kurzen Laufzeit nicht möglich“, erklärte Volker Hepke.

Der nächste Verhandlungstermin wurde für den 14. Juni 2017 angesetzt.

Im Groß- und Außenhandel in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen ca. 850 Unternehmen rund 14.000 Mitarbeiter. 

Ansprechpartner

Martin Schnitker Pressesprecher

Tel.: 040 30801-151

Mobil: 0177 3470585

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