08.08.2013

PolitikZeit mit Kultursenatorin Prof. Kisseler

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Rund 100 Gäste aus der norddeutschen Wirtschaft, Politik, Verbänden, Medien und konsularischem Korps waren am 8. August 2013 zur Politik[Zeit] in die Räume der Commerzbank an der Binnenalster gekommen, um den Menschen und die Politikerin Prof. Barbara Kisseler kennenzulernen.

Nach einer kurzen Begrüßung des Hausherrn Uwe Borges, Vorsitzender der Geschäftsleitung Mittelstandsbank Hamburg/Schleswig-Holstein der Commerzbank AG, stimmten AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse und Senatorin Kisseler, Präses der Kulturbehörde mit kurzen Impulsreferaten auf das Thema ein.

  • Warum befassen wir uns überhaupt mit Kultur?
  • Was muss, kann und darf Kultur leisten?
  • Was muss, kann und darf sie uns kosten?
  • Warum ist Kultur wichtig – was muss, kann und darf sie leisten?

Hamburg hat in puncto Kultur viel zu bieten. Aktuell denkt fast jeder zuerst an die Elbphilharmonie, Hamburgs weltberühmte und nach langer Zeit endlich wieder Senatorin Kisselers "Lieblingsbaustelle", wie sie in der Diskussion verriet.

Doch Kultur ist viel mehr: „Kultur ist das, was unser Leben lebenswert macht. Sie ist der Spiegel unserer Wurzeln und unseres Seins und gleichzeitig unser Bindeglied zum Nächsten, das was uns zusammenhält und unsere Gesellschaft prägt“, so der AGA-Präsident.

In unserer hochentwickelten Gesellschaft findet Kultur statt in Konzerthäusern, Theatern und Museen, wird gemacht von vielen dafür bezahlten Menschen. Kultur produziert Kosten, Ansprüche, Spannungen oder einfach gesagt: Kultur gibt es nicht zum Nulltarif.
In seiner Begrüßung stellte Kruse klar, dass wir alle ein bisschen stolz sein können, „dass wir in Hamburg mit und Dank John Neumeier ein großartiges Ballett haben. Und auch ein erstklassiges Opernhaus. In Deutschland ist aus meiner Sicht nach Berlin und München Hamburg ein wichtiger Ort für die Oper“.

Im Vortrag, in der Diskussion und im persönlichen Gespräch erlebten die Gäste eine humorvolle Senatorin, die sich mit Herz und Verstand für den Kulturstandort Hamburg einsetzt. Senatorin und AGA-Präsident hatten sichtlich Spaß an ihrer Diskussion, die beim anschließenden get together fortgesetzt wurde. Eines der zentralen Themen war die Kulturförderung und die Verteilung des recht überschaubaren Kulturetats der Hansestadt. So stelle sich doch allzu oft insbesondere für innovative neue Kunstprojekte die Frage, "wer hinten aussteigt, damit vorne jemand einsteigen kann", brachte die Senatorin es auf den Punkt. Gleichzeitig lobte sie das Stiftungs- und Unterstützungsengagement der Hanseaten und stellte klar: "Wirtschaft braucht Kultur. Kultur braucht Wirtschaft. Und die Gesellschaft braucht beides."

Ein paar Kulturtipps hatte die Senatorin auch parat: Das Fundus Theater nicht nur für Kinder und Jugendliche, das Literaturhauscafé an der Alster und die Liliom-Inszenierung von John Neumeier.

In seinem Schlusswort dankte AGA-Hauptgeschäftsführer Volker Tschirch der Senatorin für ihren Besuch. Tschirch betonte, wie angenehm charmant und klar Senatorin Kisseler über die Kultur und die Vorhaben ihrer Behörde sprach.

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Geschäftsführerin Digitalisierung & Innovation
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