04
September 2018

Bilanzen richtig lesen und analysieren

Durch eine systematische  Bilanzanalyse lässt sich der Einblick in die Vermögens- und Ertragslage Ihres   Unternehmens vertiefen. Diese Einschätzung erfolgt auf der Basis von wichtigen  Kennzahlen. Vielfältige Gestaltungsspielräume und die aktive Nutzung sogenannter Ermessensspielräume schränken die Aussagekraft der Jahresabschlüsse  aber deutlich ein. Eine korrekte Risikoeinschätzung erfordert deshalb „zwischen den Zeilen lesen zu können“ und mit Hilfe von Analysen der Liquidität, Finanzstruktur und Rentabilität die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie erhalten dafür eine  verständliche, praxisnahe Einführung in die wichtigsten Bilanzierungs- und  Bewertungsmethoden und Kennzahlensysteme. Die Steuerung des Unternehmens mithilfe von Kennzahlen unter Berücksichtigung der Gestaltungs- und 

 Ermessensspielräume schafft systematische Transparenz und die rationale Basis für Managemententscheidungen.

Anhand ausführlicher praxisorientierter  Fallbeispiele und diverser Übungen wird die Umsetzung in die      
 Praxis verständlich und durchführbar.

Inhalte:

 Informationen aus dem Jahresabschluss inkl. Anhang:

- Aufbau des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft

- Bedeutung des Anhangs und des Lageberichts bei  Kapitalgesellschaften

- Aufbau des Anlagenspiegels

- Publizitäts- und Prüfungspflichten

Spielräume bei der Bewertung von Vermögen und Schulden unter  Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG ab 1.1.2016):

- Abschreibungen

- Herstellungskosten nach Handels- und Steuerrecht

- Rückstellungen

- Vorräte: Inventur- und Bewertungsmethoden

- Forderungen: Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

- Besondere Bewertungsprinzipien

- Zusammenfassung Gestaltungsspielräume: Wie rechne ich mich arm/reich?

- Die HGB-Neuregelungen und ihre Auswirkungen auf die Steuerbilanz

- Handelsbilanz vs. Steuerbilanz - Stichwort „Latente Steuern“

 

Die Bilanz und GuV als Instrument  zur Steuerung des Unternehmens

Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)

- Checkliste für eine aussagekräftige GuV (BWA)

- Betriebsergebnis, Neutrales Ergebnis, Gesamtergebnis

- Steuerung des Unternehmens mit Hilfe der Monats-GuV/-BWA

- Einsatz der BWA zur Unternehmenssteuerung - BWA-Zusatzauswertungen

 

Bilanzanalyse anhand von Kennzahlen aus der  Monats-/Jahres-Bilanz/-GuV

- Quicktest – kritische Werte für eine kurzfristige  Unternehmensprognose

- Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur

- Kennzahlen zur Finanzstruktur und Liquidität

- Kennzahlen  zum Lagerumschlag und Umschlag der Debitoren/Kreditoren und
Working Capital Management

- Rentabilitätskennzahlen inkl. Ebit, Ebita, Ebitda und Roce

- Cash-Flow-Rechnung inkl. Free Cash-Flow, Dynamischer  Verschuldungsgrad,

Kapitalflussrechnung und Capex Ratio

- Die Bedeutung von Kennzahlen für das Finanz-Rating der  Banken

- Branchen-Kennzahlen zur Einordnung der eigenen  Firmen-Kennzahlen

 

Aufbau eines kennzahlengestützten Frühwarnsystems

 

Erarbeitung betriebsindividueller Kennzahlen zur Frühwarnung

Zusammenführung mit Kennzahlen zur Frühwarnung aus Bilanz und GuV

Methoden

Praxisbezogene Übungen, Fallbeispiele, Kurzvortrag

Zielgruppe

Geschäftsführer, Führungskräfte und qualifizierte Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen

Nutzen

Mit diesem „Know-how“ werden Sie in die Lage versetzt, ein Frühwarnsystem für Ihr Unternehmen
individuell aufzubauen, um Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend gegen zu steuern.


Ihr Dozent

Jochen Ruge



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