21
Februar 2018

Entgelttransparenzgesetz

Entgelttransparenzgesetz

Bereits am 6. Juli 2017 ist das Entgelttransparenzgesetz in Kraft getreten. Dieses hat das Ziel, bestehende Lohndifferenzen zwischen Männern und Frauen zu beseitigen und wirksame Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit zu erzielen.

 

Nach Ablauf der Übergangsfrist am 6. Januar 2018 können Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nun erstmals ihren individuellen Auskunftsanspruch geltend machen, um in Erfahrung zu bringen, wie sich ihre Vergütung im Verhältnis zu anderen Beschäftigten im Betrieb verhält. Die Pflicht zur Mitteilung des Vergleichsentgelts besteht zwar nur in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Für alle Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe – gelten jedoch das Verbot von Entgeltdiskriminierung, die Pflicht zur Schaffung eines benachteiligungsfreien Entgeltsystems und das Treffen von vorbeugenden Maßnahmen zur Vermeidung von Geschlechterdiskriminierung beim Entgelt.

 

In unserem PraxisForum informiert Sie AGA-Rechtsanwältin Michaela Hofbauer über das neue Gesetz:

 

  • Individueller Auskunftsanspruch, für Beschäftigte in Betrieben ab 200 Beschäftigten
  • Privilegierung von tarifgebundenen Arbeitgebern bei der Wahrnehmung des Auskunftsanspruchs
  • Betriebliches Prüfverfahren für Unternehmen ab 500
  • Berichtspflicht für lageberichtspflichtige Unternehmen (Kapitalgesellschaften) ab 500 Beschäftigte


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