Transatlantisches Bündnis

Teilnehmen und profitieren

„Falls Europa unfähig ist, ein fortschrittliches Handelsabkommen mit einem Land wie Kanada zu unterzeichnen, mit wem will Europa denn dann in den nächsten Jahren Handel treiben?“

Kanadas Premierminister Justin Trudeau am 13. Oktober 2016 über CETA

Hamburg braucht ein starkes transatlantisches Bündnis

Hamburg ist eine alte Hansestadt, deren lange Handelstradition sich in einem der größten Seehäfen Europas fortsetzt. Er ist das berühmte „Tor zur Welt“ das die Metropole an der Elbe zur Logistikdrehscheibe in Nordeuropa macht – ins Baltikum, nach Asien oder Südamerika. Noch immer fußt der Wohlstand Hamburgs auf dem Handel. Um diesen Wohlstand zu erhalten und weiter auszubauen, braucht die Hansestadt unbedingt starke transatlantische Beziehungen.

Die Rivalität zwischen China und den USA hat den Nebeneffekt, dass in Asien neue gewichtige Freihandelszonen mit Milliarden von Konsumenten entstehen. Deutschland und Europa tun sich hingegen schwer mit dem Freihandel: TTIP ist gescheitert und das Ceta-Abkommen mit Kanada erst in 15 von 27 EU-Staaten ratifiziert. Und auch die Ratifizierung des Mercosur-Abkommens steht wegen des politischen Widerstands in einigen europäischen Staaten auf der Kippe.

Auf Dauer reicht es für Europa nicht, über den weltweit größten Binnenmarkt zu verfügen. Der pazifische Raum ist auf dem Weg, zu einer mächtigen Handelsregion zu werden, die in Zukunft die globalen Standards diktiert – womöglich mit dauerhaften Nachteilen für den Umwelt- und Verbraucherschutz. Das kann weder im Interesse der EU und Deutschlands, noch im Sinne der USA und Kanadas sein.

Aus diesem Grund begrüßt der AGA die Transatlantic Business Initiative (TBI), die neuen Schwung in die transatlantischen Beziehungen bringen soll.

Kontakt

Wemhöner
Janis Wemhöner
Referent Aus- und Weiterbildung sowie Handelsfragen
Tel.: 040 30801-239