08.02.2021

Machen ist besser als wollen: Bei SeaRenergy arbeiten alle für die Energiewende

Nachrichten | Employer Branding

Anpacken, umsetzen, machen: So gelingt die Energiewende. Das wissen auch die über 50 festangestellten Beschäftigten der SeaRenergy Offshore Holding GmbH & Cie. KG und tun genau das. „Mit Topleistung einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten, ist für uns jeden Tag ein Anreiz“, erklärt Natalia Kress, die als General Manager zusammen mit einem weiteren Prokuristen Johann Philipp und dem Managing Director Dr. Benjamin Vordemfelde das operative Geschäft von SeaRenergy verantwortet.

Die SeaRenergy Offshore Holding GmbH & Cie. KG mit Sitz am Hamburger Alsterufer hat ihre Wurzeln in der bekannten Hamburger Traditionsreederei Rickmers. Deren Inhaber Bertram Rickmers und Jan B. Steffens hatten im Jahr 2010 die Idee, das umfangreiche Know-how aus der Schifffahrt für das zukunftsweisende Geschäftsfeld der Erneuerbaren Energien zu nutzen. Das Ergebnis: Sie gründeten SeaRenergy als unabhängigen Dienstleister für die Offshore-Wind-Industrie – ein wichtiger und richtiger Schritt. Denn sie leisteten damit in Deutschland Pionierarbeit. Schließlich existierten die dafür benötigte Logistik,die Prozesse und die Lösungen damals kaum. Das hat sich mittlerweile geändert. Auch dank SeaRenergy.

Das Unternehmen kümmert sich von den Standorten Hamburg, Den Haag und Limassol aus um die Planung, die Installation, den Betrieb und die Instandhaltung von Windparks sowie Umspannstationen auf hoher See. Was im Gründungsjahr 2010 noch eine ambitionierte Idee mit unsicheren Zukunftsaussichten war, hat sich mittlerweile zu einem stark nachgefragten Geschäftsfeld entwickelt. Erneuerbare Energien sind längst ein eigener Wirtschaftszweig, die dafür benötigten, teils sehr spezifischen Ingenieurs- und Sicherheitsdienstleistungen auf hoher See können aber nur wenige Player aus einer Hand im Markt anbieten.

Die Branche der Erneuerbaren Energien wächst, SeaRenergy ebenfalls. Damit einher geht allerdings auch ein Mangel an gut ausgebildeten und erfahrenen Fachkräften. Wie in anderen Wirtschaftszweigen ist zwischen den Unternehmen bereits der Kampf um qualifiziertes Personal entbrannt. „Hier müssen wir bestehen und uns von unseren Mitbewerbern absetzen“, erklärt Natalia Kress. Aktuell gebe es vor allem am Standort Hamburg einen starken Zulauf an Ingenieuren und Elektrotechnikern aus der Luftfahrtbranche. „Aber wir brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits in ihrer Ausbildung oder ihrem Studium den Fokus auf neue Umwelttechnologien und erneuerbare Energien gelegt haben“, so Kress. An den Hochschulen tue sich diesbezüglich zwar langsam etwas. Aber der Bedarf sei schon jetzt akut.

Damit SeaRenergy weiter wachsen und in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen kann, ist es nicht nur wichtig, gut ausgebildetes und motiviertes Personal zu finden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen auch gehalten werden – deshalb wurden zusammen mit den Beschäftigten verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken. Dabei haben alle immer ein Ziel: Die Energiewende aktiv mitzugestalten. So wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SeaRenergy mit dem Projekt „Zero-25“ erreichen, dass ihr Unternehmen bis zum 31. Dezember 2025 klimaneutral arbeitet. Dafür wurde unter anderem ein Elektro-Auto als Pool-Fahrzeug für das Team angeschafft, das Trinkwasser wird nun durch einen klimaneutralen Wasserspender bereitgestellt und die Beschäftigten dürfen sich ein Dienstfahrrad leasen, um nicht mit dem Auto zur Arbeit kommen zu müssen.

„Alle sind sehr motiviert, dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, da unsere Unternehmensidentität auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist und wir intern unseren Beitrag zur Energiewende leisten möchten“, berichtet Natalia Kress. Schließlich gehört es zur DNA von SeaRenergy, sämtliche Geschäftsaktivitäten aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit zu betrachten – und falls nötig für dieses Ziel anzupassen. Um die Umsetzung kümmern sich ein Projektleiter mit einem vierköpfigen Team gemeinsam mit einem Führungskomitee.

Damit nicht genug: Die Geschäftsführung von SeaRenergy hat Ende 2020 zusammen mit dem AGA Unternehmensverband eine Mitarbeiterbefragung erfolgreich durchgeführt und wurde nun als „Anerkannt Guter Arbeitgeber“ ausgezeichnet. „Wir wollten erfahren, wie unsere Beschäftigten in der Corona-Pandemie zum Thema Mobile Working stehen und haben sehr viel hilfreiches Feedback bekommen, durch das wir bereits einige interne Änderungsprozesse angestoßen haben“, berichtet Natalia Kress, die im Rahmen eines Webinars zum Thema Employer Branding auf das AGA-Siegel aufmerksam wurde. Sie musste nicht lange überlegen und war vom Siegelprozess am Ende vollauf begeistert: „Der AGA hat die Befragung individuell auf unser Unternehmen abgestimmt und dann zielgerichtet und effizient umgesetzt.“ Als weitere Pluspunkte nannte Natalia Kress die intuitive Bedienung für die Teilnehmenden sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. „Wir wollen das AGA-Siegel nun für unser Personalmarketing einsetzen und erhoffen uns dabei einen kleinen Vorteil bei der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften“, sagt Natalia Kress. Denn es braucht noch mehr überzeugte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Energiewende weiter voranzubringen.

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