31.03.2021

Statement zu den verschärften Corona-Maßnahmen in Hamburg

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Zwei Wochen nach Inkrafttreten der „Notbremse“ in Hamburg verhängt der Senat nun Ausgangsbeschränkungen, um die weiter steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Ab Karfreitag ist der Aufenthalt im Freien ohne triftigen Grund zwischen 21 und 5 Uhr untersagt. Darüber hinaus gelten bis (zunächst) zum 18. April weitere Regelungen, um die erhoffte „Bremswirkung“ zu verstärken. In die Verantwortung nimmt der Senat dabei auch die Wirtschaft, die mit Homeoffice, Maskenpflicht und der Selbstverpflichtung zu Corona-Tests ihren Beitrag leisten soll. Sollten die Unternehmen letztem nicht ausreichend nachkommen, peilt Hamburg eine staatliche Verpflichtung an.

Dazu erklärt Volker Tschirch, Hauptgeschäftsführer des AGA Unternehmensverbands:

„Der Kampf gegen die Virus-Mutationen verlangt eine gemeinsame Kraftanstrengung von allen. Die Selbstverpflichtung der Wirtschaft zum Homeoffice und dazu, ihre in Präsenz Beschäftigten regelmäßig zu testen, ist für uns elementar, und wir setzen sie mit großer Ernsthaftigkeit um. Gleichzeitig ist das der Weg aus den Lockdown-Regelungen, unter denen der stationäre Handel oder auch unsere Kunden aus der Gastronomie seit nunmehr fünf Monaten leiden. Ladengeschäfte – die gesamte gewerbliche Wirtschaft – sind nachweislich keine Hotspots. Wir erwarten, dass Bund und Länder jetzt bei der Beschaffung der Tests und dann vor allem bei der Impfkampagne mit dem gleichen Elan vorgehen und uns so eine Perspektive für Öffnungen und für ein Leben mit dem Virus schaffen. Ganz praktisch kann die Verwaltung unsere Importeure unterstützen, indem sie die Zoll-Abfertigung für die Container mit den Corona-Tests deutlich beschleunigt.“

 

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